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sun4all Reiseführer: Algerien


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Wirtschaftsprofil


GeschäftsverkehrIn größeren Firmen ist Terminvereinbarung erforderlich. Geschäftsleute sprechen Französisch oder Arabisch. Preise werden ausgehandelt. Als Besucher wird man oft in Hotels oder Restaurants eingeladen, der Gastgeber wird selten von seiner Frau begleitet. Privateinladungen sind selten. Der Fastenmonat Ramadan ist für Geschäftsbesuche weniger geeignet. Zwischen Oktober und Mai ist das Klima am angenehmsten. Geschäftszeiten: In der Regel Sa-Mi 08.00-12.00 und 13.00-16.00 Uhr.
KontaktadressenArabisch-Deutsche Vereinigung für Handel und Industrie e.V
Garnisonskirchplatz 1, D-10178 Berlin
Tel: (030) 278 90 70. Fax: (030) 27 89 07 49.
E-Mail: info@ghorfa.de
Internet: www.ghorfa.de

Österreichisch-Arabische Handelskammer
Lobkowitzplatz 1, A-1015 Wien
Tel: (01) 513 39 65. Fax: (01) 513 85 59.
E-Mail: headoffice@aacc.at
Internet: www.aacc.at

Chambre de Commerce d’Algiers (Nationale Industrie- und Handelskammer)
6 Boulevard Amilcar Cabral, Palais Consulaire, Place des Martyrs, DZ-16003 Algier
Tel: (21) 71 51 60. Fax: (21) 71 07 14.
E-Mail: caci@wissal.dz
Internet: www.caci.com.dz
WirtschaftErdöl und Erdgas sind mit Abstand die bedeutendsten Wirtschaftszweige des Landes, sie machen zusammen 30% des Bruttoinlandsproduktes (BIP), 60% der staatlichen Einnahmen und 97% des Exports aus. Aus diesem Grund ist Algeriens Wirtschaft in hohem Maße von der Preisentwicklung am internationalen Markt abhängig. Die Sahara nimmt einen Großteil der Landesfläche ein. Die fruchtbarsten Gebiete befinden sich im Norden in der Nähe der Küste. Trotz umfangreicher Investitionen in den Landwirtschaftssektor, dessen Haupterzeugnisse Weizen, Kartoffeln, Trauben, Getreide und Zitrusfrüchte sind, werden nicht genügend Nahrungsmittel für den Eigenbedarf produziert. Darüber hinaus stellen anhaltende Dürreperioden immer wieder eine Bedrohung dar. Zur Zeit befindet sich Algerien im Übergang von einer planwirtschaftlich geprägten Volkswirtschaft zu einer Marktwirtschaft. Das Kernstück der Reformen bildet die im Einklang mit dem Internationalen Währungsfonds betriebene Konsolidierungs- und Privatisierungspolitik. Die Arbeitslosenrate liegt bei 30%, speziell hoch (60%) ist der Anteil der Jugendarbeitslosigkeit. Algeriens Haupthandelspartner sind Frankreich, Italien, Spanien, die USA und Deutschland; aus diesen Ländern bezieht Algerien auch die meisten Industriemaschinen und Verbrauchsgüter. Algerien ist Mitglied der OPEC.




 
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