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sun4all Reiseführer: Angola


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Gesundheit


Gesundheit1. Jan. 2005 Neujahr. 4. Jan. Tag der Märtyrer der kolonialen Unterdrückung. 4. Febr. Jahrestag des bewaffneten Kampfes gegen Portugal. 8. März Internationaler Frauentag. 4. April Tag des Friedens und der Versöhnung. 9. April Karfreitag. 12. April Ostermontag. 1. Mai Tag der Arbeit. 25. Mai Afrika-Tag. 1. Juni Internationaler Kindertag. 17. Sept. Tag des Volkshelden (Dr. Agostinho Netos Geburtstag). 2. Nov. Allerseelen. 11. Nov. Unabhängigkeitstag. 25. Dez. Weihnachten.
GesundheitsvorsorgeAngola hat als eines der ärmsten Entwicklungsländer zahlreiche Krankheitsrisiken und eine unzureichende medizinische Infrastruktur. Die medizinische Versorgung entspricht keinesfalls westlichem Standard. In Luanda gibt es jedoch einige besser ausgestattete Kliniken, in denen Routinebehandlungen, wenn auch zu hohen Preisen möglich sind. Eine Reiseapotheke sollte mitgeführt werden, da Medikamente oft nicht erhältlich sind. Der Abschluß einer Reisekrankenversicherung mit Rückholversicherung ist unbedingt erforderlich.
[1]Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die aus Infektionsgebieten kommen und über ein Jahr alt sind. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben.
[2]Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor der Reise ärztlichen Rat einzuholen.
[3]Malariaschutz ganzjährig erforderlich, auch in den Stadtgebieten. Chloroquin- und Sulfadoxin/Pyrimethaminresistenz der vorherrschenden gefährlicheren Form Plasmodium falciparum wurde gemeldet.
[4]Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist außerhalb der Stadtgebiete nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Einheimische Milchprodukte aus ungekochter Milch außerhalb der Städte vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuß von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.

Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für Hepatitis A. Hepatitis E ist weit verbreitet, Hepatitis B ist hochendemisch.
Rund 40 Fälle der Schlafkrankheit wurden aus dem Distrikt Lukala in der nördlichen Provinz Kwanza-Norte gemeldet. Erkrankungsfälle der Schlafkrankheit werden ganzjährig aus den nördlichen Gebieten (v.a. Provinz Uije, Kunene, Huambo, Namibe und Huila) berichtet.
Tollwut kommt vor. Erhöhtes Risiko landesweit, vor allem durch Hunde. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Das Zeckenbißfieber ist endemisch.
Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis kommen zwischen Mai und Oktober vor.
HIV/Aids ist weitverbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.




 
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