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sun4all Reiseführer: Benin


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Wirtschaftsprofil


GeschäftsverkehrGeschäftsverhandlungen werden meist auf französisch geführt. Empfehlenswert sind Tropenanzüge. Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00-12.30 und 15.00-18.30 Uhr.
KontaktadressenMinistère du Commerce et du Tourisme
(s. Adressen).
WirtschaftSeit dem Übergang zu einer demokratischen Regierung 1991 hat Benin einen bemerkenswerten wirtschaftlichen Aufschwung erlebt. Umfangreiche private und öffentliche Investitionen haben die durch den Verfall der Weltmarktpreise und die weltweite Rezession bedingten wirtschaftlichen Schwierigkeiten der frühen neunziger Jahre spürbar gelindert. Die Landwirtschaft hat in Benin nach wie vor den größten wirtschaftlichen Stellenwert. Haupterzeugnisse sind Baumwolle (60%), Erdnüsse, Kaffee sowie Palmöl. Die verarbeitende Industrie beschränkt sich auf die Verarbeitung von Rohstoffen und die Produktion von Verbrauchsgütern. Erdölprodukte aus den kürzlich entdeckten Erdölvorkommen vor der Küste bringen dem Land die meisten Devisen. Ein geplantes gemeinschaftliches Wasserkraftprojekt mit dem Nachbarstaat Togo soll Benins Abhängigkeit von importierter Energie, die es hauptsächlich aus Ghana bezieht, verringern. Die Maßnahmen des Internationalen Währungsfonds ließen den Dienstleistungssektor stark anwachsen, durch die Liberalisierung der Wirtschaft und eine Steuerreform konnten Anreize für ausländiche Investoren geschaffen werden. Das Land gehört zur CFA-Franc-Zone. Das garantiert Benin relative Währungsstabilität und verschafft dem Land Zugang zu französischer Wirtschaftshilfe. Benin ist auch Mitglied der westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS. Exporte gehen hauptsächlich nach Frankreich und, zu geringeren Anteilen, in die Niederlande, Korea, Japan und Indien. Importe kommen hauptsächlich aus Deutschland und Frankreich.




 
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