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sun4all Reiseführer: Burkina Faso


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Wirtschaftsprofil


GeschäftsverkehrBei offiziellen Anlässen trägt man einen Anzug, ansonsten sind auch nur Hemd und Krawatte angemessen. Die meisten Beamten tragen Nationaltracht. Geschäftssprache ist Französisch; Dolmetscherdienste sind erhältlich. Geschäftszeiten: Mo-Fr 07.00-12.30 und 15.00-17.30 Uhr.
KontaktadresseChambre de Commerce, d’Industrie et d’Artisanat du Burkina (Industrie- und Handelskammer)
01 BP 502, BF-Ouagadougou 01
Tel: 30 61 14. Fax: 30 61 16.
Internet: www.ccia.bf
WirtschaftBurkina Faso gehört nach Einschätzung der Weltbank zu den ärmsten Ländern der Welt. Der Anteil der Landwirtschaft am Bruttosozialprodukt betrug 1993 45%, und 84% der Erwerbstätigen sind in diesem Bereich beschäftigt (1994). Die Landwirtschaft hat sich von den Folgen der verheerenden Dürren der achtziger Jahre erholt und liefert Grundnahrungsmittel (Sorghum, Hirse, Mais und Reis). Die wichtigsten Agrarexportprodukte sind Baumwolle, Erdnüsse und Sesam. Das Land verfügt über beträchtliche Bodenschätze, die bis auf Gold und Mangan jedoch nur in geringem Maße gefördert wurden. Der Bergbau ist zunehmend von wirtschaftlicher Bedeutung. Burkina Faso besitzt eine bescheidene Fertigungswirtschaft, die Textilien, Zucker und Mehl produziert. Staatlich geförderte Programme zur Energiegewinnung durch Wasserkraft sollen das Land unabhängig von Treibstoffimporten machen. Die liberale Wirtschaftspolitik der Compaoré-Regierung reduzierte den staatlichen Sektor, förderte freien Handel und machte das Land attraktiv für ausländische Investoren. Die Abhängigkeit von Entwicklungshilfe, vor allem aus Frankreich und dem EU-Entwicklungsfonds, ist groß. Das Außenhandelsdefizit ist ebenfalls beträchtlich. Über ein Drittel der Exporte geht nach Frankreich, das Importgüter in gleichem Umfang liefert. Weitere wichtige Handelspartner sind Côte d’Ivoire, die Schweiz, Italien und Thailand. Burkina Faso gehört zur CFA-Franc-Zone.




 
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