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sun4all Reiseführer: Gabun


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Wirtschaftsprofil


GeschäftsverkehrTropenanzüge bzw. Sommerkleider. Terminvereinbarung und Visitenkarten sind üblich. Französisch ist Geschäftssprache. Übersetzer und Dolmetscherdienste sind in der Regel vorhanden, Französischkenntnisse sind jedoch unbedingt erforderlich. Geschäftszeiten: Mo-Fr 07.30-12.00 und 14.30-18.00 Uhr.
KontaktadresseChambre de Commerce, d’Agriculture, d’Industries et des Mines du Gabon (Industrie- und Handelskammer), BP 2234, GA-Libreville. Tel: 72 20 64. Fax: 74 12 20.
WirtschaftDank der reichen Bodenschätze, vor allem Erdöl, verlief die wirtschaftliche Entwicklung Gabuns außerordentlich günstig. Man sprach von einem afrikanischen Wirtschaftswunder. Neben Rohöl werden vor allem Uran und Mangan exportiert. Der weltweite Niedergang der Stahlindustrie, welcher zu einer Reduzierung des Manganexports führte, und der relativ niedrige Ölpreis haben die Wirtschaft in den letzten Jahren jedoch beeinträchtigt. Weitere Industriezweige umfassen die Rohölverarbeitung sowie die Produktion von Nutzholz, Tabak, Textilien, Farben, Lacken, Waschmittel und Zement. Expansion in diesen Sektoren ist aufgrund des Facharbeitermangels, der hohen Kosten und der unzureichenden Infrastruktur unwahrscheinlich. Die wichtigsten Agrarerzeugnisse sind Kaffee, Kakao, Zucker und Kautschuk. Die Agrarpolitik steht momentan im Mittelpunkt der Bemühungen der Regierung, die Wirtschaft anzukurbeln. Besonderes Interesse gilt den ausbaufähigen Branchen Fischerei und Holzwirtschaft. Das Land ist Mitglied der Zentralafrikanischen Wirtschafts- und Zollunion UDEAC und gehört der CFA-Franc-Zone an. Gabun hat einen großen Außenhandelsüberschuß, Erdöl erbringt einen Großteil der Exporterlöse. Mit dem Anstieg der Rohölpreise nach dem Golfkrieg verbesserte sich die wirtschaftliche Lage des Landes wieder. Der Tourismus, der etwa 10% zum Volkseinkommen beisteuert, spielt eine immer größere Rolle. Maschinen, Werkzeuge und Nahrungsmittel sind die wichtigsten Importgüter. Haupthandelspartner sind Frankreich, die USA, Japan, Côte d’Ivoire, die Niederlande, Großbritannien, Kamerun und Deutschland.




 
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