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sun4all Reiseführer: Ghana


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Gesundheit


GesundheitDie oben angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr. Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht, essen Muslime nicht während des Tages, sondern erst nach Sonnenuntergang, wodurch der normale Geschäftsablauf gestört werden kann. Viele Restaurants sind tagsüber geschlossen, und der Genuß von Alkohol und Zigaretten kann begrenzt werden. Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.
GesundheitsvorsorgeDie medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und hygienisch hoch problematisch. Vielfach fehlen auch qualifizierte Ärzte. Ein ausreichender, in Ghana gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Rückholversicherung werden dringend empfohlen. Eine ausreichende Reiseapotheke sollte mitgenommen werden. Medizinische Einrichtungen gibt es in Bezirkshauptstädten sowie in den meisten Städten und Dörfern.
[1]Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt. Ausgenommen sind Kinder unter 1 Jahr und Transitpassagiere in Ghana.
Eine Impfung gegen Gelbfieber wird empfohlen.
[2]Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch, v.a. im Grenzgebiet zu Burkina Faso, in Accra und in der Brong Ahafo-Region. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.
[3]Malariaschutz ganzjährig in allen Landesteilen erforderlich. Die vorherrschende gefährlichere Form Plasmodium falciparum soll chloroquinresistent sein.
[4]Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Dosenmilch und Milchpulver nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Einheimische Milchprodukte am besten vermeiden. Fleisch- oder Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuß von Schweinefleisch, Mayonnaise und rohen Salaten sollte vermieden werden. Obst sollte geschält und Gemüse gekocht werden.

Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor.
Hepatitis A und E sind weit verbreitet, Hepatitis B ist hochendemisch. Eine Schutzimpfung gegen Hepatitis A wird empfohlen, bei Langzeitaufenthalten auch gegen Hepatitis B.
Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis kommen vor, vermehrt zwischen Oktober und Mai.
HIV/Aids ist weitverbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.
Tollwut kommt vor. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.




 
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