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sun4all Reiseführer: Kap Verde


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Gesundheit


Gesundheit1. Jan. 2005 Neujahr. 20. Jan. Heldengedenktag. 7. Febr. Karneval. 1. Mai Tag der Arbeit. 5. Juli Unabhängigkeitstag. 15. Aug. Mariä Himmelfahrt. 12. Sept. Nationalfeiertag. 1. Nov. Allerheiligen. 25. Dez. Weihnachten.
GesundheitsvorsorgeDie medizinische Versorgung ist mit Europa nicht ganz zu vergleichen. Sie kann technisch, apparativ und hygienisch problematisch sein, besonders auf dem Land. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.
[1]Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die innerhalb von 6 Tagen nach Aufenthalt in Infektionsgebieten einreisen wollen und über ein Jahr alt sind. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben sowie Transitreisende in Kap Verde.
[2]Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einholen.
[3]Ein begrenztes Malariarisiko besteht auf der Insel São Tiago von September bis Ende November.
[4]Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist nicht pasteurisiert und sollte ebenfalls abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch am besten vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuß von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.
Tollwut kommt vor. Wer ein erhöhtes Risiko eingeht (z. B. längerer Aufenthalt in abgelegenen Gebieten), sollte vor Reiseantritt eine Schutzimpfung erwägen. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Das durch Stechmücken übertragene Denguefieber kommt vor.
Hepatitis A kommt ebenfalls vor, Hepatitis B ist hochendemisch. Impfschutz gegen Hepatitis A wird empfohlen, bei Langzeitaufenthalten auch gegen Hepatitis B.
Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis können vorkommen.
HIV/Aids kann eine Gefahr für alle sein, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein lebensgefährliches Risiko bergen.




 
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