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sun4all Reiseführer: Kongo (Republik)


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Gesundheit


Gesundheit1. Jan. 2005 Neujahr. 8. März Internationaler Frauentag. 1. Mai Tag der Arbeit. 10. Juni Gedenktag der Konferenz für Nationale Souveränität. 15. Aug. Nationalfeiertag. 25. Dez. Weihnachten.
GesundheitsvorsorgeDie medizinische Versorgung auf dem Land und auch in Brazzaville und Pointe-Noire ist nicht mit europäischen Standards vergleichbar. Eine eigene Reiseapotheke sollte mitgebracht werden. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete, Englisch oder Französisch sprechende Ärzte. Der Abschluß einer Reisekrankenversicherung wird dringend empfohlen.
[1]Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die über ein Jahr alt sind. Eine Gelbfieberimpfung wird allen Reisenden in die Republik Kongo dringend empfohlen.
[2]Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Landesweit besteht ein erhöhtes Cholerarisiko, das vor allem die einheimische Bevölkerung betrifft. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.
[3]Malariarisiko ganzjährig in allen Landesteilen. Die vorherrschende gefährlichere Form Plasmodium falciparum soll stark chloroquinresistent sein.
[4]Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist nicht pasteurisiert und sollte ebenfalls abgekocht werden. Dosenmilch und Milchpulver nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch am besten vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuß von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.

Bilharziose-
Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Hepatitis A und E sind weitverbreitet, Hepatitis B ist hochendemisch. Impfschutz gegen Hepatitis A wird empfohlen, bei Langzeitaufenthalten auch gegen Hepatitis B.
Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis können auftreten.
HIV/Aids ist weitverbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.
Die Schlafkrankheit kommt vor.
Tollwut kommt vor. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Zeckenbißfieber kommt vor. Bei Zeckenbefall im Zweifelsfall den Arzt aufsuchen.




 
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