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sun4all Reiseführer: Madagaskar


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Reiseverkehr - National


AnmerkungDas Ministère du Tourisme de Madagascar (s. Adressen) bietet eine große Auswahl an Touren, die bis zu einem Monat dauern können. Wer auf eigene Faust reisen will, sollte bedenken, daß es in bestimmten Bergregionen Banditen gibt. Das Klima und unwegsames Terrain erschweren zudem Überlandreisen in vielen Regionen fast das ganze Jahr über.
BahnEs gibt Passagierzüge von Toamasina (Ostküste) über Antananarivo nach Antsirabe (eine Nebenstrecke führt zum Alaotra-See) sowie von Manakara (ebenfalls an der Ostküste) nach Fianarantsoa. Die nördliche Strecke soll noch ausgebaut werden, die Südstrecke führt durch dichten Regenwald. Waggons 1. Klasse sind klimatisiert. Auf allen Strecken verkehren täglich ein oder zwei Züge. Kinder unter 4 Jahren reisen umsonst, Kinder von 4-6 Jahren zum halben Preis.
FlugzeugDer Großteil Madagaskars mit Ausnahme einiger Städte des mittleren Hochlands ist per Flugzeug erreichbar, es gibt über 200 Landepisten. Air Madagaskar (MD) fliegt 51 Städte und Ortschaften auf der Insel an und bietet den Air Tourist Pass an, der beliebig viele Flüge innerhalb eines begrenzten Zeitraumes bietet.
Pkw/Bus3500 km des Straßennetzes sind geteert. Viele Straßen sind reparaturbedürftig. Asphaltierte Straßen verbinden die Städte des zentralen Hochlands und führen weiter zur Ost- und Nordwestküste. Die drei Hauptverbindungsstraßen führen von Antananarivo nach Mahajanga (RN4), nach Toamasina (RN2) und nach Fianarantsoa (RN7). In anderen Landesteilen gibt es einige befestigte Straßen, die Mehrheit besteht allerdings aus unbefestigten Wegen, von denen viele während der Regenzeit (November bis April) unbefahrbar sind. Fernbusse sind oft überfüllt und eher unzuverlässig. Einheitsfahrpreise. Taxi: Außer in Antananarivo und Fianarantsoa gelten Einheitsfahrpreise. In diesen beiden Städten werden Preise danach berechnet, ob man in die Ober- oder Unterstadt möchte. Taxis gibt es in zwei Ausführungen: Taxi-bes sind schneller und bequemer; Taxi-brousses (Buschtaxis) sind preiswerter, allerdings langsamer, da sie öfter anhalten und auch in die ländlichen Gegenden fahren. Preise sollten im voraus vereinbart werden. Rikschas: Pousse-Pousses befördern Passagiere überallhin, ausgenommen sind verkehrsreiche Gebiete oder zu steile Hänge. Die Preise hängen von der jeweiligen Entfernung ab. Kutschen: Es verkehren noch einige Passagierkutschen in Antananarivo. Mietwagen gibt es nur in den größeren Touristenstädten; Versicherungsbedingungen im voraus erfragen. Motorräder können ebenfalls gemietet werden. Unterlagen: Internationaler Führerschein wird empfohlen.
SchiffDer bedeutendste Hafen ist Toamasina. Stromschnellen machen viele Flüsse unbefahrbar. Das Ministère du Tourisme de Madagascar (s. Adressen) bietet Foto-Safaris in kleinen Booten auf den Flüssen Betsiboka und Tsiribihina sowie Segeltörns an. Der Pangalanes-Kanal verläuft auf 600 km parallel zur Ostküste, Schlick verhindert allerdings zur Zeit auf weiten Strecken den kommerziellen Verkehr.




 
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