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sun4all Reiseführer: Marokko


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Wirtschaftsprofil


GeschäftsverkehrKorrekte Kleidung wird erwartet, ein Anzug ist bei heißem Wetter jedoch nicht erforderlich. Termine sollten im voraus vereinbart werden. Hartnäckiges Handeln, oft mit verschiedenen Gesprächspartnern, ist üblich. Geschäftszeiten: Winter (September bis Juli, außer während des Ramadan): 08.30-12.00 und 14.30-18.00 Uhr oder später. Ramadan (s. Gesetzliche Feiertage): 09.00-15.00/16.00 Uhr. Sommer (Juli bis Anfang Sept.): 08.00-15.00/16.00 Uhr. Viele Büros halten sich jedoch in dieser Zeit an die Winteröffnungszeiten.
Konferenzen/TagungenDas Pullman Conference Center in Marrakesch bietet ausgezeichnete Rahmenbedingungen für Konferenzen mit bis zu 5000 Teilnehmern. Weitere Konferenzeinrichtungen befinden sich im Palais de Congrés. Weitere Informationen und eine spezielle Broschüre zum Thema Konferenzen und Kongresse sind beim Fremdenverkehrsamt (s. Adressen) erhältlich.
KontaktadressenArabisch-Deutsche Vereinigung für Handel und Industrie e.V.
Garnisonskirchplatz 1, D-10178 Berlin
Tel: (030) 278 90 70. Fax: (030) 27 89 07 49.
E-Mail: info@ghorfa.de
Internet: www.ghorfa.de

Österreichisch-Arabische Handelskammer
Lobkowitzplatz 1, A-1015 Wien
Tel: (01) 513 39 65. Fax: (01) 513 85 59.
E-Mail: headoffice@aacc.at
Internet: www.aacc.at

Chambre Allemande de Commerce et d'Industrie au Maroc
8 Bd. de Khouribga, MA-20000 Casablanca
Tel: (022) 44 98 22/23. Fax: (022) 244 96 93.
E-Mail: info@dihkcasa.org
Internet: www.dihkcasa.org

La Fédération des Chambres de Commerce et d’Industrie du Maroc (Industrie- und Handelskammer)
6 Rue d’Erfoud, BP 218, MA-60001 Hassan-Rabat
Tel: (037) 76 78 81, 76 70 51. Fax: (037) 76 70 76.
E-Mail: fccism@maghrebnet.net.ma
WirtschaftRund 40% der Erwerbstätigen sind in der Landwirtschaft beschäftigt. Angebaut werden hauptsächlich Getreide, Zitrusfrüchte und Gemüse. Marokko ist weltweit der größte Produzent von Kalziumphosphat und hat weitere bedeutende Mineralvorkommen wie Eisenerz, Kohle, Blei, Zink, Kobalt, Kupfer, Silber und Mangan. Die wichtigsten Exportgüter sind Textilien, Phosphorsäure, Phosphate, Düngemittel, Wirkwaren, Frühgemüse, Meeresfrüchte, Fische, Konserven (Obst, Gemüse und Fisch), Schuhe, Olivenöl und Teppiche. Wichtigste Devisenquelle neben dem Tourismus (über 4 Mio. Touristen im Jahr 2000) sind die Überweisungen der 1,6 Mio. Gastarbeiter, von denen etwa 50% in Frankreich arbeiten.
Seit 1993 ist ein breit angelegtes Privatisierungsprogramm im Gange. Erfolge hatte Marokko bei der Eindämmung der Inflation und beim Abbau des Haushaltsdefizits. Hohe Geburtenraten, Arbeitslosigkeit (22%), Mißwirtschaft im öffentlichen Sektor und hohe Auslandsverschuldung wirken sich jedoch weiterhin negativ auf die Wirtschaft aus. Verschlankung der Verwaltung und Abbau der Schuldenlast gehören daher zu den Prioritäten der marokkanischen Regierung. Das Außenhandelsdefizit hat sich in den Jahren 1998-2000 wegen größerer Zunahme der Importe im Vergleich zu den Exporten ausgeweitet und liegt bei rund 8,5% des Bruttoinlandsproduktes. Die Aussichten auf die gewünschte EU-Mitgliedschaft sind gering, obwohl Einfuhrbeschränkungen und restriktive Zollbestimmungen ab 2000 entsprechend den Vorgaben des Assoziationsvertrages mit der EU allmählich aufgehoben werden sollen. Marokko ist Mitglied der Afrikanischen Entwicklungsbank und Gründungsmitglied der Maghreb-Union. Haupthandelspartner sind die EU-Länder (66% des Warenaustausches), vor allem Frankreich. Spanien, Deutschland und die USA sind die wichtigsten Bezugsländer.




 
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