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sun4all Reiseführer: Mosambik


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Wirtschaftsprofil


GeschäftsverkehrIn der heißen Jahreszeit trägt man Safari- oder leichte Tropenanzüge bei geschäftlichen Treffen, ansonsten sind Jackett oder Sommeranzüge bzw. Sommerkleider angebracht. Es gibt kaum Dolmetscher- und Übersetzerdienste in Maputo. Januar ist die Hauptferienzeit in Mosambik, Geschäftsreisen in dieser Zeit vermeidet man am besten. Geschäftszeiten: Mo-Fr 07.30-12.30 und 14.00-17.30 Uhr.
Kontaktadresse Câmara de Comércio de Moçambique, CP 1836, Rua Mateus Sansão Mutemba 452, MZ-Maputo. Tel: (01) 49 19 70. Fax: (01) 49 04 28.
WirtschaftDurch die Überschwemmungen Anfang 2000 wurden weite Teile des Landes zerstört und somit auch ein Großteil des von der Regierung seit Ende des Bürgerkriegs 1994 geleisteten Fortschritts zunichte gemacht. Nach jahrelanger wirtschaftlicher Schwächung konnte Ende der 90er Jahre ein starkes Wachstum verzeichnet werden (ca. 7% pro Jahr) und die wirtschaftliche Zukunft Mosambiks sah zunehmend positiver aus. Die Landwirtschaft, in der ca. 80% der Bevölkerung beschäftigt sind, bildet den Hauptsektor der Wirtschaft. Produkte sind Cashewnüsse, Tee, Zucker, Sisal, Mais, Baumwolle, Kopra, pflanzliche Öle und Zitrusfrüchte. Die Forstwirtschaft gewinnt zunehmend an Bedeutung und das Fischereiwesen ist eine weitere wichtige Nahrungs- und Exportquelle. In der Herstellungsindustrie wird ein Viertel des Bruttoinlandsproduktes erzeugt, Produkte sind u.a. Fertignahrungsmittel, Textilien, Getränke, Zement und Düngemittel. Im Bergbau werden Kohle, Salz, Bauxit, Edelsteine und Marmor abgebaut, außerdem wird Erdgas gewonnen und über Pipelines nach Südafrika transportiert.
1999 wurde eine Unterstützungsinitiative für Mosambik beschlossen, und ein Großteil der Schulden konnte getilgt werden (nach den Überschwemmungen wurden die Mittel noch erhöht). Nach den Katastrophen des Jahres 2000 mußte Mosambik erneut um finanzielle Unterstützung bitten, und scheint sich nun allmählich wieder zu erholen. Mosambik ist Mitglied der Southern African Development Community. Südafrika, die USA und Portugal sind die wichtigsten Handelspartner.




 
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