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1. Jan. 2005
Neujahr.
21. März
Unabhängigkeitstag.
25. - 28. März
Ostern.
1. Mai
Tag der Arbeit.
4. Mai
Cassinga-Tag.
5. Mai
Christi Himmelfahrt.
25. Mai
Afrikatag.
26. Aug.
Heldengedenktag.
10. Dez.
Internationaler Menschenrechtstag.
25./26. Dez.
Weihnachten.
Gesundheitsvorsorge
Die medizinische Versorgung in den städtischen Bereichen liegt grundsätzlich weit über dem afrikanischen Durchschnitt. In allen größeren Orten findet man Krankenhäuser und Apotheken. Die Ärzte stehen im Telefonbuch unter "Medical Practioners". Medikamente gegen Durchfall, Fieber und Schmerzen sowie Verbandstoff, Pflaster und Wunddesinfektion sollten unbedingt mitgenommen werden. Serum gegen Schlangenbisse und Skorpionstiche sollte u. U. mitgeführt werden. Der Abschluß einer Reisekrankenversicherung wird dringend empfohlen.
[1]
Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die aus Infektionsgebieten kommen. Wer aus einem Land außerhalb der Infektionsgebiete einreist, braucht keine Impfbescheinigung. Allerdings wird eine Impfbescheinigung verlangt, wenn in einem Land der Infektionszone zwischengelandet wurde, auch wenn beim Transit der Flughafen nicht verlassen wurde. Personen, die auf Verlangen keine Gelbfieber-Impfbescheinigung vorlegen können, müssen sich einer 6-tägigen Quarantäne unterziehen oder werden ins Herkunftsland zurückgeschickt.
Bei Kindern unter 9 Monaten und Frauen im ersten Drittel einer Schwangerschaft wird nicht auf einer Impfbescheinigung bestanden.
[2]
Malariaschutz ganzjährig erforderlich im Kawango- und Kunene-Tal sowie im Caprivi-Streifen am Sambesi-Fluss (hohes Malaria-Risiko). Von November bis Juni besteht ein mittleres Malariarisiko in Otjozondjupa, Ovamboland, Etosha und Omaheke (vorwiegend in den Feuchtbiotopen im Nordosten und Osten). Ein geringeres Risiko herrscht in den übrigen Landesteilen im Norden, Nordwesten und nach Süden. Kein Malaria-Risiko gibt es in den Städten und Süd-Namibia. Die zu 85 % vorherrschende gefährlichere Form
Plasmodium falciparum
(Malaria tropica) soll chloroquinresistent sein und tritt im Kawango- und Kunene-Tal sowie im Caprivi-Streifen auf. In den übrigen von Malaria betroffenen Gebieten tritt die weniger gefährliche
Plasmodium vivax
Malaria tertiana auf.
Für die Malariaprophylaxe sind generell langärmelige Kleidung und Mückenschutzmittel empfohlen. In den hohen Risiko-Regionen Kawango-, Kunene-Tal, im Caprivi-Streifen ganzjährig und in den übrigen nördlichen Gebieten von November bis Juni sollte man medikamentös einer Malaria-Infektion vorbeugen. Eine Notfallmedikation empfiehlt sich von Juli bis Oktober in den nördlichen Gebieten.
[3]
Größtes Infektionsrisiko stellen
Darminfektionen
dar. Die für alle tropischen Länder geltenden Hygieneregeln (z. B. Vorsicht bei Genuß von Nahrungsmitteln und Leitungswasser) sollten sorgfältig beachtet werden. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Unpasteurisierte Milch sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch sollten nicht konsumiert werden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuß von rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.
Bilharziose
-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen v.a. im Caprivi-Streifen vor. Das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Hepatitis A
und
Hepatitis B
kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
HIV/Aids
ist weitverbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.
Epidemische Ausbrüche der
Meningokokken-Meningitis
kommen vorwiegend in der Trockenzeit vor. Um sich zu schützen empfiehlt sich bei engerem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung eine Impfung und die Meidung großer Menschenansammlungen.
Pest
-Fälle wurden aus der Ohangwena-Region im Norden des Landes gemeldet. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufigeres Wäschewechseln sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Bei beruflich in Pestgebieten Tätigen empfiehlt sich die prophylaktische Einnahme von Antibiotika.
In vereinzelten Regionen im Norden besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko für die
Schlafkrankheit
.
Bei Aufenthalten in diesen Gebieten werden aufgrund des Risikos der durch Mücken übertragenen Erkrankungen sorgfältige Mücken-Schutzmaßnahmen empfohlen.
Tollwut
kommt vor. Hauptüberträger sind Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Die
UV-Strahlung
in Namibia ist sehr hoch. Sonnenschutz (Sunblocker) ist daher unbedingt erforderlich.
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