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sun4all Reiseführer: Nigeria


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Wirtschaftsprofil


GeschäftsverkehrIn Geschäftskreisen wird englisch gesprochen. Geschäftliche Treffen finden oft ohne vorherige Terminvereinbarung statt. Bei Verhandlungen mit Regierungsvertretern ist es jedoch ratsam, Termine im voraus zu vereinbaren. Geschäftsabschlüsse kommen meist erst nach langwierigen Verhandlungen zustande. Geschäftszeiten: Mo-Fr 07.30-15.30 Uhr.
KontaktadressenHandelsabteilung der Nigerianischen Botschaft, Rennweg 25, A-1030 Wien. Tel: (01) 712 66 85/86/87. Fax: (01) 714 14 02.
Handelsabteilung der Nigerianischen Botschaft, Zieglerstraße 45, CH-3007 Bern. Tel: (031) 384 26 00. Fax: (031) 384 26 26.
Ministry of Culture and Tourism (s. Adressen).
WirtschaftNigeria ist ein OPEC-Land. Der Erdölexport, der 90% der Deviseneinnahmen erbringt, ist von entscheidender Bedeutung für die nigerianische Wirtschaft. Nigeria verfügt ferner über große, z. T. noch nicht ausgebeutete, Kohle-, Erdgas- und Mineralvorkommen. 64% der Erwerbstätigen sind noch immer in der Landwirtschaft beschäftigt, die Abwanderung in die Städte hat jedoch in den letzten Jahren stark zugenommen. Die Regierung versucht, der Landflucht entgegenzuwirken und den Lebensstandard der Landbevölkerung zu heben. Die Wirtschaftspolitik zielt darauf ab, die Abhängigkeit von den Erdöleinnahmen zu verringern und die Produktivität der Landwirtschaft zu verbessern, die in den letzten Jahren unter der Dürre und der geringen Investitionstätigkeit litt. Obwohl Nigeria früher Selbstversorger war, muß das Land heute Nahrungsmittel importieren. Hauptexportgüter im Agrarbereich sind Erdnüsse, Kakao und Palmenöl. Die weltweite Rezession Anfang der achtziger Jahre hat sich lähmend auf die gut entwickelte Fertigungswirtschaft ausgewirkt. Einige Branchen hatten angesichts der Devisenknappheit auch mit Ersatzteilmangel zu kämpfen. Die Inflationsrate ist nach wie vor hoch. Die politischen Unruhen und Streiks und die in Frage gestellte Demokratisierung des Landes haben die wirtschaftliche Entwicklung zusätzlich beeinträchtigt. Hauptbezugsgebiete sind Großbritannien, Deutschland, Frankreich, die USA und zunehmend Spanien und Brasilien. Die wichtigsten Absatzgebiete sind die USA (40%), Spanien, Deutschland und Brasilien.




 
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