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sun4all Reiseführer: Sambia


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Gesundheit


Gesundheit1. Jan. 2005 Neujahr. 12. März Tag der Jugend. 25. März Karfreitag. 28. März Ostermontag. 1. Mai Tag der Arbeit. 25. Mai Afrika-Tag (Jahrestag der Gründung der OAU). 4. Juli Heldengedenktag. 5. Juli Tag der Einheit. 1. Aug. Tag der Bauern. 24. Okt. Unabhängigkeitstag. 25. Dez. Weihnachten.
GesundheitsvorsorgeDie medizinische Versorgung ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist technisch, apparativ und/oder hygienisch hoch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Ärzte. Man sollte auf jeden Fall eine Reiseapotheke mitnehmen. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen.
[1]Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber ist keine Einreisebedingung.
Eine Gelbfieberimpfung wird besonders bei Reisen in die westlichen Landesteile empfohlen.
[2]Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Landesweit besteht ein erhöhtes Cholera-Erkrankungsrisiko das vor allem die einheimische Bevölkerung insbesondere im nördlichen Grenzgebiet der Copperbelt-Provinz (Chililabombwe und Ndola), in der Stadt Lusaka, Kabwe, im Nyimba-Distrikt im Süden der Eastern Province, im Süden der Zentral-Provinz, in der Nord-Provinz (v.a. Chilubi und Samfya), im Nchelenge-Distrikt im Nordosten einschließlich Mwenu-See und im Isoka-Distrikt (einschl. Lungwa-Tal) betrifft. Die Erkrankungsgefahr bei Reisenden ist sehr gering. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.
[3]Malariaschutz ganzjährig im ganzen Land erforderlich. Die vorherrschende gefährlichere Form Plasmodium falciparum soll hochgradig chloroquinresistent sein.
[4]Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist pasteurisiert und Milchprodukte sind unbedenklich. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuß von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.

Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Hepatitis A und E sind weit verbreitet, Hepatitis B ist hochendemisch. Impfschutz gegen Hepatitis A wird empfohlen, bei Langzeitaufenthalten auch gegen Hepatitis B.
Sambia gehört zu den Ländern mit der höchsten Durchseuchung: In Städten sind bis zu 25% der erwachsenen Bevölkerung HIV-positiv. Sexuelle Kontakte sind stark risikobelastet.
Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis können vorkommen.
Die Pest kommt in der südlichen Provinz (Namwala-District) vor.
Die Schlafkrankheit (afrikanische Trypanosomiasis) kommt besonders in den nördlichen Landesteilen vor. Bei Beschwerden nach Aufenthalt in gefährdeten Gebieten im Zweifelsfall den Arzt aufsuchen.
Hohes Tollwut-Risiko landesweit, auch in Städten, vor allem durch Hunde. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Alle Ausländer, die im Land arbeiten, und Familienangehörige über 10 Jahre benötigen unabhängig von der geplanten Aufenthaltsdauer ein neueres Röntgenbild des Thorax und ein Attest, daß sie frei von Tuberkulose sind.




 
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