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sun4all Reiseführer: Senegal


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Wirtschaftsprofil


GeschäftsverkehrLeichter Anzug bzw. Kleid sind für Geschäftstreffen angemessen. Die Geschäftssprache ist Französisch. Termine sollten im voraus vereinbart werden. Pünktlichkeit wird erwartet, obwohl die Geschäftspartner sich oft verspäten. Visitenkarten in französischer oder englischer Sprache sind zu empfehlen. Zwischen Juli und Oktober ist Urlaubszeit. Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00-12.30 und 13.00-16.00 Uhr. Während des Ramadan haben einige Büros 07.30-14.30 Uhr geöffnet.
KontaktadresseChambre de Commerce, d’Industrie et d’Agriculture de la Région de Dakar (Industrie- und Handelskammer von Dakar), 1 Place de l’Indépendance, BP 118, Dakar. Tel: 823 71 89. Fax: 823 93 63. (E-Mail: cciad@telecomplus.sn; Internet: www.tpsnet.org/francais/cciad/acceuil.htm)
WirtschaftErdnüsse erbringen die größten Exporteinkünfte des Landes. Die Wirtschaftslage des Landes hängt daher stark von der Erdnußernte und den Weltmarktpreisen ab. In den letzten Jahren ließen beide zu wünschen übrig, und Senegal mußte Finanzhilfe aus dem Ausland beantragen, um die notwendigen Lebensmittel importieren zu können. Weitere landwirtschaftliche Erzeugnisse wie Reis, Zucker und Baumwolle werden erst seit kurzem verstärkt angebaut. Die Fischgründe des Landes sind reichhaltig, allerdings flächenmäßig klein. Der Abbau von Mineralien ist gegenwärtig auf Phosphate beschränkt – die chemische Industrie verarbeitet Kalk- und Aluminiumphosphate. Es gibt einige Eisenerzvorkommen, und im Landesinneren vermutet man Erdölvorkommen, nach denen zur Zeit gesucht wird. Nach der Côte d’Ivoire ist Senegal das am weitesten industrialisierte Land Westafrikas. Die bedeutendsten Industriezweige sind die Verarbeitung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen und Phosphaten, die Textilindustrie, der Schiffbau, der Bau von Lastkraftwagen sowie die Herstellung von landwirtschaftlichen Geräten, Lebensmitteln, Druckereierzeugnissen, Düngemitteln, Farben und Zement. Senegal ist Mitglied der CFA-Franc-Zone und der Economic Community of West African States (ECOWAS). Frankreich ist der größte Handelspartner, gefolgt von der Côte d’Ivoire, Indien und Italien. Der Tourismus ist von zunehmender Bedeutung.




 
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