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sun4all Reiseführer: Sudan


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Reiseverkehr - National


BahnDas Bahnnetz ist umfassend, die Züge sind jedoch sehr langsam und nur einfach ausgestattet. Es gibt drei Klassen und außerdem eine Luxusklasse (Mumtaza). Auf den Hauptstrecken von Khartoum nach Wau/Nyala, Khartoum nach Kassala/Wadi Halfa und von Port Sudan nach Khartoum gibt es Schlafwagen. Einige Wagen sind klimatisiert, hierfür wird ein Zuschlag verlangt.
Bus/PkwNur ein kleiner Teil des Straßennetzes ist asphaltiert. Landstraßen sind in schlechtem Zustand, im Norden sind diese während der Regenzeit (Juli - September) oft nicht befahrbar. Für längere Fahrten sollte man ausreichend Ersatzteile mitnehmen und nur absolut fahrtüchtige Fahrzeuge benutzen. Fernbus: Zwischen den größeren Städten verkehren Busse, die von den Marktplätzen abfahren. Lastwagen sind preiswertere, wenn auch unbequeme Transportmittel. Taxis haben keine Taxameter, daher sollte man den Fahrpreis im voraus vereinbaren. Mietwagen sind in größeren Städten sowie in Hotels erhältlich. Die Gebühren sind hoch. Unterlagen: Carnet de Passage, Geldmittelnachweis und Bescheinigung der sudanesischen Botschaft, daß das Fahrzeug verkehrstauglich ist. Internationaler Führerschein empfohlen. Bei Vorlage des eigenen Führerscheins kann von den örtlichen Behörden eine befristete Fahrerlaubnis ausgestellt werden. Wohnwagen und Fahrzeugen unter 1500 cc wird die Einreise verweigert.
Flughafengebühren600 sD.
FlugzeugSudan Airways (SD) fliegt 20 Flughäfen an, einschließlich Dongola, Juba, Port Sudan und El Obeid. Die zuverlässigste Verbindung ist die Route von Port Sudan nach Khartoum. Zweimal wöchentlich Flugtaxiverbindung von Khartoum nach Nyala.
SchiffAlle Städte am Nil werden durch Flußdampfer miteinander verbunden, die jedoch zum größten Teil für Touristen nicht zu empfehlen sind. Der Fahrplan hängt vom Wasserstand ab. Es empfiehlt sich, Lebensmittel und Wasser mitzunehmen. Dongola, Karima, Kosti und Juba gehören zu den Anlaufhäfen. Im Süden des Landes wird gegenwärtig ein 320 km langer befahrbarer Kanal (Jonglei) gebaut.
StadtverkehrDie öffentlichen Busse in Khartoum sind unzuverlässig und verkehren unregelmäßig. Deshalb gibt es immer mehr private Bakassi-Minibusse, die Boks genannt werden. Sie haben keine festgesetzten Haltestellen. Diese Unternehmen bewegen sich an der Grenze der Legalität und sollten mit Vorsicht benutzt werden.




 
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