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sun4all Reiseführer: Tunesien


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Wirtschaftsprofil


GeschäftsverkehrIn Geschäftskreisen wird Arabisch oder Französisch gesprochen. Geschäftsleute, die diese Sprachen nicht beherrschen, sollten sich vor einem Termin erkundigen, ob ein Dolmetscher benötigt wird. Termine sollten vereinbart werden. Geschäftszeiten: Winter: Mo-Fr 08.00-12.30 und 14.30-18.00 Uhr, Sa 08.00-12.00 Uhr. Sommer: Mo-Sa 08.00-13.00 Uhr.
Konferenzen/TagungenDie folgende Organisation kann bei der Planung von Konferenzen und Tagungen in Tunesien behilflich sein: Direction du Marketing, Office National du Tourisme Tunisien (s. Adressen).
KontaktadressenArabisch-Deutsche Vereinigung für Handel und Industrie e.V.
Garnisonskirchplatz 1, D-10178 Berlin
Tel: (030) 278 90 70. Fax: (030) 27 89 07 49.
E-Mail: info@ghorfa.de
Internet: www.ghorfa.de

Chambre Tuniso-Allemande de l'Industrie et du Commerce
6, rue Didon, TN-1002 Tunis-Notre Dame
Tel: (71) 78 59 10. Fax: (71) 78 25 51.
E-Mail: info@ahktunis.org
Internet: www.ahktunis.org

Österreichisch-Arabische Handelskammer

Lobkowitzplatz 1, A-1015 Wien
Tel: (01) 513 39 65. Fax: (01) 513 85 59.
E-Mail: headoffice@aacc.at
Internet: www.aacc.at

Chambre de Commerce et d’Industrie de Tunis (Handelskammer)
1 Rue des Entrepreneurs, 1000 Tunis
Tel: (01) 33 39 45. Fax: (01) 35 47 44.
E-Mail: ccitunis@planet.tn

Agence de Promotion de l’Industrie (API)
63 Rue de Syrie, 1002 Tunis.
Tel: (01) 79 21 44. Fax: (01) 78 24 82.
Internet: www.tunisieindustrie.nat.tn
WirtschaftTunesien entwickelt sich wirtschaftlich erfolgreich. Eine umsichtige Wirtschaftspolitik hat dem Land einen gewissen Wohlstand gebracht. Mit dem im Sommer 1997 verabschiedeten Fünf-Jahresplan verfolgt die Regierung das Ziel, Tunesien durch eine Förderung der Privatwirtschaft und zunehmende Integration in die Weltwirtschaft aus dem Stadium eines Entwicklungslandes hinauszuführen. Landwirtschaft und Bergbau sind die Grundlagen der Wirtschaft. Ein Drittel der Erwerbstätigen ist in der Landwirtschaft und Fischerei beschäftigt. Die wichtigsten Agrarerzeugnisse sind Olivenöl, Datteln und Zitrusfrüchte. Es wird viel Phosphat, Eisen, Blei und Zink abgebaut. Tunesien ist viertgrößter Weltproduzent von Phosphaten und drittgrößter Exporteur von Phosphatdüngern. Außerdem exportiert das Land auch Erdöl in kleinen Mengen. Wichtigste Exportgüter sind Textilien, Erdölprodukte, Phosphate und Phosphatprodukte (vor allem Düngemittel) und elektromechanische Produkte. Ausgedehnte Strände und ein fast ganzjährig warmes Klima machen Tunesien zu einem beliebten Urlaubsziel. Im Jahr 2000 kamen über 5 Mio. Touristen, vorwiegend aus Europa.
Der Dienstleistungssektor, einschließlich Tourismus, hat einen Anteil von 53% am Bruttoinlandsprodukt (BIP), gefolgt von der Industrie (32,6%) mit den beiden Hauptindustriezweigen Energiewirtschaft und Baugewerbe sowie Landwirtschaft und Fischerei (14,4%).
Seit 1996 ist das Bruttoinlandsprodukt kontinuierlich gewachsen und verzeichnete 1999 eine beachtliche Zuwachsrate von 6,2%. Ein großes Problem stellt die hohe Arbeitslosigkeit dar (15,2% für 1998), die vor allem die Jugendlichen betrifft. Die Inflationsrate lag 1998 bei 3,8%. Tunesiens wichtigste Handelspartner sind die EU-Mitgliedsländer, vor allem Frankreich, Italien und Deutschland. Tunesien ist Mitglied der Arabischen Liga und der Union des Arabischen Maghreb, sowie verschiedener pan-arabischer Wirtschaftsorganisationen.




 
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