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sun4all Reiseführer: Afghanistan


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Gesundheit


GesundheitLandesweit gibt es viele Infektionskrankheiten, die Sterblichkeitsrate ist sehr hoch. Tuberkulose, Malaria, Poliomyelitis und Cholera sind nur einige der momentan grassierenden Krankheiten. Das öffentliche Gesundheitswesen in Afghanistan ist sehr schlecht. Aufgrund jahrelanger Dürreperioden und zerstörter Wasserleitungssysteme in Kabul und anderen Städten ist die Trinkwasserknappheit eines der größten Probleme.
GesundheitsvorsorgeWasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist außerhalb der Stadtgebiete nicht pasteurisiert und sollte ebenfalls abgekocht werden. Milchprodukte sollten aus pasteurisierter bzw. abgekochter Milch hergestellt sein. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuß von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Landesweit besteht ein Risiko verschiedener Darminfektionen.
Tollwut kommt vor. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für Hepatitis A. Hepatitis B ist endemisch. Schutzimpfungen gegen Hepatitis A und Hepatitis B werden empfohlen. Hepatitis E tritt auf.
Das Zeckenbißfieber tritt landesweit auf. Die Leishmaniase ist ebenfalls endemisch.
HinweisLandesweit gibt es viele Infektionskrankheiten, die Sterblichkeitsrate ist sehr hoch. Tuberkulose, Malaria, Poliomyelitis und Cholera sind nur einige der momentan grassierenden Krankheiten. Das öffentliche Gesundheitswesen in Afghanistan ist sehr schlecht. Aufgrund jahrelanger Dürreperioden und zerstörter Wasserleitungssysteme in Kabul und anderen Städten ist die Trinkwasserknappheit eines der größten Probleme.
[1]Eine Impfbescheinigung wird von allen Reisenden verlangt, die innerhalb von 6 Tagen nach Aufenthalt in Infektionsgebieten einreisen wollen. Ausgenommen sind Reisende, die in den Infektionsgebieten den Transitraum nicht verlassen haben.
[2]Eine Impfbescheinigung wird von allen Reisenden verlangt, die innerhalb von 6 Tagen nach Aufenthalt in Infektionsgebieten einreisen wollen. Ausgenommen sind Reisende, die in den Infektionsgebieten den Transitraum nicht verlassen haben.
[3]Malariaschutz ist von Mai bis einschließlich November für alle Gebiete unter 2000 m erforderlich. Chloroquinresistenz der hier weniger häufigen, aber gefährlicheren Form Plasmodium falciparum wurde gemeldet. Die weniger gefährliche Form Plasmodium vivax tritt ebenfalls auf.
[4]Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist außerhalb der Stadtgebiete nicht pasteurisiert und sollte ebenfalls abgekocht werden. Milchprodukte sollten aus pasteurisierter bzw. abgekochter Milch hergestellt sein. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuß von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Landesweit besteht ein Risiko verschiedener Darminfektionen.
Tollwut kommt vor. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für Hepatitis A. Hepatitis B ist endemisch. Schutzimpfungen gegen Hepatitis A und Hepatitis B werden empfohlen. Hepatitis E tritt auf.
Das Zeckenbißfieber tritt landesweit auf. Die Leishmaniase ist ebenfalls endemisch.




 
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