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sun4all Reiseführer: Armenien


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Gesundheit


Gesundheit1./2. Jan. 2005 Neujahr. 6. Jan. Armenisch-orthodoxe Weihnachten. 8. März Internationaler Frauentag. 25. März Karfreitag. 7. April Muttertag. 24. April Gedenktag an den Völkermord von 1915. 9. Mai Tag des Sieges und des Friedens. 28. Mai Jahrestag der Ausrufung der 1. Armenischen Republik, 1918. 5. Juli Tag der Verfassung. 21. Sept. Unabhängigkeitstag. 7. Dez. Gedenktag an die Erdbebenopfer von 1988. 31. Dez. Silvester.
GesundheitsvorsorgeDie medizinische Versorgung ist grundsätzlich gewährleistet, entspricht jedoch nicht immer europäischem Standard. Notfallversorgung ist in der Regel gegeben. Bei Behandlungen wird Barzahlung verlangt. Es gibt nicht immer feste Tarife für Ausländer. Ein großzügiges Trinkgeld verbessert die Versorgungslage im Krankenhaus erheblich, Quittungen für solche zusätzlichen Leistungen sind jedoch kaum zu erhalten. Einige Apotheken haben 24 Std. geöffnet. Medikamente aus den Herkunftsländern USA, GB, F, D, RUS, TUR und Osteuropa sind zum größten Teil frei erhältlich. Dennoch sollten ärztlich verordnete Medikamente im Rahmen des persönlichen Bedarfs, am besten mit ärztlichem Attest nachgewiesen, mitgebracht werden. Der Abschluß einer Reisekrankenversicherung mit Notfallrückführung wird dringend empfohlen.
[1]Geringes Malariarisiko der weniger gefährlichen Malariaart Plasmodium vivax von Juni bis Oktober im westlichen Tiefland (Ararat-Tal), vorwiegend im Masis-Distrikt. In den touristischen Gegenden besteht kein Risiko.
[2]Leitungswasser ist normalerweise gechlort und relativ sauber, es können jedoch u. U. leichte Magenverstimmungen auftreten. Für die ersten Wochen des Aufenthalts empfiehlt es sich daher, abgefülltes Wasser zu trinken, welches überall erhältlich ist. Milch ist pasteurisiert, Milchprodukte sind im allgemeinen unbedenklich. Da das Nutzvieh jedoch nicht mehr regelmäßig geimpft wird, empfiehlt es sich, im Zweifelsfall die Milch abzukochen. Außerhalb der Städte sollte Trinkwasser vorsichtshalber abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Fisch- und Fleischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Obst sollte geschält und Gemüse gekocht werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.

Tollwut
kommt vor. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für Hepatitis A. Hepatitis B ist endemisch.
Die Borreliose tritt landesweit zwischen April und Oktober auf.
Für Aufenthalte über 3 Monate wird ein negativer HIV-Test verlangt. Der Test kann auch innerhalb des 1. Aufenthaltsmonats im Land durchgeführt werden.




 
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