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sun4all Reiseführer: Aserbaidschan


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Gesundheit


GesundheitDie angegebenen Daten für islamische Feiertage richten sich nach dem Mondkalender und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr. Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Ramazan Bayram vorangeht, essen Muslime nicht tagsüber, sondern erst nach Sonnenuntergang, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf kommen kann. Diese Unterbrechungen können auch während des Ramazan Bayram auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Kurban Bayram, hat keine festgelegte Zeitdauer; es dauert i. allg. zwei Tage.
GesundheitsvorsorgeDie medizinische Versorgung ist kostenlos, und auch Touristen werden in Notfällen weitgehend unentgeltlich behandelt. Wer regelmäßig Medikamente einnimmt, sollte seine Reiseapotheke ausreichend bestücken. Angesichts der Arzneimittelknappheit, veralteter Geräte und der insgesamt unzulänglichen medizinischen Versorgung wird der Abschluß einer Reisekrankenversicherung mit Notrückführung dringend empfohlen.
Es gibt eine deutsche Ärztin (Internistin) in Baku: Dr. Kristin Kriesel: Ul. Rashida Behbudowa 30, 370000 Baku, Tel: (0099) (0412) 93 40 89/93 73 54, 850 212 69 21. Fax: 93 96 44. Die Praxis verfügt über Untersuchungs- und Laboreinrichtung. In der Zahnklinik "Elay Ankara", (Tagyev küc. 14, 370004 Baku, Tel: 98 48 17. Tel./Fax: 98 25 41.) arbeitet in Botschaftsnähe Dr. Bülent Yazar Buyruk, ein türkischer Zahnarzt, der gut Englisch spricht.
[1]Malariarisiko besteht von Juni bis September in tiefer gelegenen Gebieten, hauptsächlich zwischen den Flüssen Kura und Arax. Es tritt ausschließlich die weniger gefährliche Form Plasmodium vivax auf.
[2]Leitungswasser ist normalerweise gechlort und relativ sauber, es können jedoch u. U. leichte Magenverstimmungen auftreten. Für die ersten Wochen des Aufenthalts empfiehlt es sich daher, abgefülltes Wasser zu trinken, welches im allgemeinen überall erhältlich ist. Milch ist nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Dosenmilch oder Milchpulver nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte sollten aus pasteurisierter bzw. abgekochter Milch hergestellt sein. Außerhalb der Städte sollte Trinkwasser vorsichtshalber abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.

Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für Hepatitis A. Hepatitis B ist endemisch.
Tollwut kommt vor. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Landesweit kommen die durch Zeckenbisse verursachte Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und die Borreliose vor.




 
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