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sun4all Reiseführer: Aserbaidschan


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Wirtschaftsprofil


GeschäftsverkehrGeschäftszeiten: Mo-Fr 09.00-18.00 Uhr.
KontaktadressenBundesverband der Deutschen Industrie e.V.
(Ost-Ausschuß der Deutschen Wirtschaft) Breite Straße 29, D-10178 Berlin
Tel: (030) 20 28 14 52. Fax: (030) 20 28 24 52.
E-Mail: ost-ausschuss@bdi-online.de
Internet: www.ostausschuss.de

Wirtschaftskammer Österreich
(Osteuropareferat)
Wiedner Hauptstraße 63, A-1045 Wien
Tel: (01) 501 05 43 22. Fax: (01) 50 10 52 55.
E-Mail: awo.gus@wko.at
Internet: www.wko.at

Interessengemeinschaft für die GUS (IG-GUS)
c/o SOFI, Stauffacherstraße 45, CH-8026 Zürich
Tel: (01) 249 30 50. Fax: (01) 249 31 33.
E-Mail: info@ig-gus.ch
Internet: www.ig-gus.ch

Industrie- und Handelskammer der Republik Aserbaidschan
Ul. Istiglaliyat 31/33, AZ-37 00 01 Baku
Tel: (012) 93 46 90. Fax: (012) 97 19 97.
WirtschaftAserbaidschan ist eines der ärmsten Länder der ehemaligen Sowjetrepubliken. Die Arbeitslosigkeit ist hoch, und nach offiziellen Angaben leben über 90% der Bevölkerung unter der Armutsgrenze. Die politische Krise und der Abbruch der Handelsbeziehungen innerhalb der ehemaligen UdSSR führte zu einem dramatischen Produktivitätsrückgang: Zwischen 1990 und 1996 sank die Produktion durchschnittlich um 10-15% jährlich, die Inflationsrate war astronomisch. Aufgrund der stabileren politischen Lage hat sich allgemein auch die wirtschaftliche Situation seitdem gebessert. 1997 erfuhr das BIP einen Zuwachs um 5,8%, die Inflationsrate sank um 0,4%. Aserbaidschan ist immer noch überwiegend ein Agrarland, Baumwolle, Getreide, Obst und Gemüse sind die wichtigsten landwirtschaftlichen Erzeugnisse. Die Schafzucht spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Die Störzucht am Kaspischen Meer wird durch wachsende Umweltprobleme bedroht. Das Land verfügt über zahlreiche Rohstoffe (Eisenerz, Schwefelkies, Bauxit, Kupfer, Zink, Kobalt und Edelmetalle) und einige Wasserkraftwerke. Die Fertigungswirtschaft umfaßt neben der Eisen- und Stahlherstellung die Bereiche Nahrungsmittelverarbeitung, Textil- und petrochemische Industrie sowie Maschinenbau (vor allem Bohrausrüstungen) und Radio- und Fernmeldetechnik. Hauptexportgüter sind Baumwolle, Öl, chemische Erzeugnisse und Nahrungsmittel. Die Wirtschaftslage Aserbaidschans hängt stark von der Entwicklung im Ölsektor ab, der für über 90 % des Exporte des Landes verantwortlich ist. Die ausländischen Investitionen stiegen 2001 nach eine dreijährigen Rückgang wieder stark an, mehr als 60 % kamen der Ölindustrie zugute. In den nächsten Jahren werden weitere Auslandsinvestitionen für mehrere Großprojekte im Bereich von Ölfeldern und Pipelines erwartet. Obwohl die Regierung in den letzten Jahren erhebliche Wirtschaftreformen durchgeführt hat, mangelt es jedoch noch an einer entschlossenen Umsetzung der neuen Gesetze. Weiterhin leidet die Wirtschaft unter der fortlaufenden Flüchtlingssituation und dem andauernden Nagorny-Karabach-Konflikt. Die wichtigsten Handelspartner Aserbaidschans sind die Russische Föderation, Iran, Türkei und Deutschland. Georgien und Hongkong sind zentrale Exportmärkte für Öl und Erdgas.




 
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