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sun4all Reiseführer: Georgien


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Reise- und Sicherheitsinformationen


Reise- und SicherheitsinformationenSicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Es wird dringend von Reisen in die folgenden Landesteile Georgiens abgeraten: Abchasien: Die Autonome Republik Abchasien in Nordwest-Georgien steht seit 1992 nicht mehr unter dem Einfluss der georgischen Regierung. Abchasien ist grundsätzlich für den internationalen Reiseverkehr gesperrt; eine Einreise ist weder über die russische Nordgrenze noch über die Demarkationslinie entlang des Inguri-Flusses möglich. Die Sicherheitslage in diesem Landesteil ist prekär, es kommt immer wieder zu Anschlägen und bewaffneten Auseinandersetzungen. In mehreren Teilen des Landes liegen teils nicht gekennzeichnete Minenfelder. Westmegrelien (Hauptorte Sugdidi und Dsalendschicha): Hier besteht aufgrund der hohen Zahl von Vertriebenen aus Abchasien und der damit verbundenen sozialen Spannungen sowie der Nähe des Konfliktgebiets ein erhöhtes Risiko von gewaltsamen Übergriffen auf Ausländer. Region von Tzchinwali (‘Süd-Ossetien’): Auch dieser Landesteil hat sich von Georgien losgesagt. Die Region liegt damit ebenso wie Abchasien nicht im Einflussbereich der Georgischen Regierung. Die Sicherheit von Reisenden ist nicht gewährleistet. Es kommt immer wieder zu Auseinandersetzungen mit Schießereien. Pankisi-Tal sowie Grenzregionen zur Russischen Föderation (russische Republiken Inguschetien, Tschetschenien und Dagestan): Das Pankisi-Tal gilt als Aufenthaltsort bewaffneter Gruppen. Es leben dort u.a. mehrere tausend tschetschenische Flüchtlinge. Nach mehreren Sicherheitsoperationen seit August 2002 haben die georgischen Sicherheitskräfte die weitgehende Kontrolle zumindest über den besiedelten, unteren Teil des Tals wiedererlangt. Dennoch bleibt aufgrund von Bewegungen bewaffneter Gruppen in und aus den Wäldern des oberen Tales ein nicht kalkulierbares Risiko für Reisen in das gesamte Pankisi-Tal. Im Laufe des Jahres 2002 wurden mehrmals Bombenabwürfe an verschiedenen Stellen in der Nähe der russischen Grenze beobachtet. Besondere Verhaltensmaßnahmen müssen getroffen werden für: Swanetien: Hier besteht ein hohes Risiko bewaffneter Raubüberfälle. Dieses Risiko wird von einzelnen Reiseagenturen nicht hinreichend ernst genommen. Deshalb sollte man sich in seinen Reiseplanungen nur auf langjährig erfahrene, bekanntere Unternehmen möglichst unter deutscher Leitung verlassen, die mit diesem Risiko verantwortungsvoll umzugehen wissen. Insbesondere sollten nach Swanetien keine Wertsachen, nur das nötigste Bargeld und möglichst Reisedokumente nur in Kopie mitgenommen werden.




 
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