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sun4all Reiseführer: Tadschikistan


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Gesundheit


GesundheitZur Zeit sind keine aktuellen Informationen zu Impfbestimmungen erhältlich.
GesundheitsvorsorgeDie ärztliche Versorgung in ganz Tadschikistan ist schlecht und entspricht in keiner Weise westlichem Standard. Selbst in der Hauptstadt Duschanbe gibt es keine Notärzte, sowie kaum Möglichkeiten, bei einem Notfall schnelle und angemessene medizinische Behandlung zu organisieren. Hinsichtlich der Vermittlung von deutsch- oder englischsprachigen Vertrauensärzten im Einzelfall, wird Kontaktaufnahme mit der deutschen Botschaft in Duschanbe anheimgestellt. Die Zustände in den örtlichen Krankenhäusern sind für westliche Touristen nicht zumutbar, oft fehlt es an den einfachsten Medikamenten sowie Verbands- und anderem Sanitätsmaterial. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen.
HinweisZur Zeit sind keine aktuellen Informationen zu Impfbestimmungen erhältlich.
[1]Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.
[2]Malariarisiko herrscht von Juni bis Oktober in den südlichen Grenzgebieten sowie vereinzelt in zentralen (Duschanbe), westlichen (Berg-Badachschan) und nördlichen Gebieten (Leninabad). Die weniger gefährliche Form Plasmodium vivax herrscht vor. Es wird vermutet, daß auch die gefährlichere und gegen Chloroquin resistente Form Plasmodium falciparum vorkommt.
[3]Wasser, das zum Trinken, Zähneputzen oder zur Eiswürfelbereitung benutzt werden soll, sollte vorher abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist pasteurisiert, und Milchprodukte können ohne Bedenken verzehrt werden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuß von Schweinefleisch, Salat und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.

Borreliose kommt vor.
Diphtherie-Ausbrüche wurden gemeldet.
Hepatitis A und E kommen vor, Hepatitis B ist endemisch. Eine Impfung gegen Hepatitis A wird empfohlen, bei Langzeitaufenthalten auch gegen Hepatitis B.
Leishmaniase kommt vor.
Tollwut kommt vor. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.




 
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