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sun4all Reiseführer: Tadschikistan


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Wirtschaftsprofil


GeschäftsverkehrGeschäftszeiten: Mo-Fr 09.00-17.00/18.00 Uhr.
KontaktadressenBundesverband der Deutschen Industrie, Ost-Ausschuß der Deutschen Wirtschaft, Breite Straße 29, D-10178 Berlin. Tel: (030) 20 28 14 52, 20 28 15 51. Fax: (030) 20 28 24 52, 20 28 25 51. (E-Mail: ost-ausschuss@bdi-online.de; Internet: www.ostausschuss.de)
Wirtschaftskammer Österreich, Außenwirtschaftsorganisation, Osteuropareferat, Wiedner Hauptstraße 63, A-1045 Wien. Tel: (01) 501 05 43 22. Fax: (01) 50 10 52 55. (E-Mail: awo.gus@wko.at; Internet: www.wko.at)
Interessengemeinschaft für die GUS (IG-GUS), c/o SOFI, Stauffacherstraße 45, CH – 8026 Zürich. Tel: (01) 249 30 50. Fax: (01) 249 31 33. (E-Mail: info@ig-gus.ch; Internet: www.ig-gus.ch)
Industrie- und Handelskammer, Ulitsa Mazayeva 21, 734012 Duschanbe. Tel: (0372) 27 95 19. Fax: (0372) 27 97 75.
Somonion-Tajikvneschtorg-Industrieverband, Prospekt Rudaki 48, 734025 Duschanbe. Tel: (0372) 23 29 03. Fax: (0372) 21 81 20. (E-Mail: siic@tajik.net)
WirtschaftTadschikistan zählte zu den ärmsten Staaten der ehemaligen Sowjetunion, und der Bürgerkrieg von 1992/93 hatte verheerende Folgen für die Wirtschaft. 1993 betrug das Haushaltsdefizit über 50% des Bruttoinlandsproduktes, und Tadschikistan ist momentan auf Hilfsleistungen der Russischen Föderation angewiesen. Wichtigster Industriezweig ist die Textilindustrie (Baumwollanbau), größter Devisenbringer die Aluminiumerzeugung (50% aller Devisen). Ausgeführt werden vor allem Baumwolle, Seide, Textilien, Maschinen und Buntmetalle. Tadschikistan hat beträchtliche Uranvorkommen, außerdem verfügt das Land über Vorkommen an Silber (laut Regierung die größten Silberreserven der Welt), Eisen, Wismut, Zink, Kohle, Gold und Halbedelsteinen wie Lapislazuli. Aufgrund der Höhenlage ist nur ein Bruchteil der Gesamtfläche des Landes für die Landwirtschaft nutzbar, und viele Lebensmittel müssen importiert werden. Schaf- und Rinderzucht haben die größte Bedeutung, Getreide und Obst werden ebenfalls angebaut. Der Wiederaufbau der Wirtschaft wird dadurch erschwert, daß das Nachbarland Usbekistan immer wieder die Treibstoffversorgung unterbricht. Die Regierung hat mit einem Privatisierungsprogramm begonnen und konzentriert sich auf den Dienstleistungssektor, um der Wirtschaft neue Impulse zu geben. Österreich und Tadschikistan unterzeichneten ein bilaterales Wirtschaftsabkommen. Tadschikistan wurde 1992 Mitglied der Islamischen Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit (ECO) und trat 1993 dem Internationalen Währungsfonds (IMF) und der Europäischen Entwicklungsbank bei. Das Land ist außerdem Mitglied des Zentralasiatisch-Türkischen Gipfels (OATCT). Im April 1998 wurde Tadschikistan in die Zollunion der GUS aufgenommen, deren Mitgliedsländer auch seine wichtigsten Handelspartner sind.




 
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