» Home

» Top Angebote
» Lastminute & more
» Pauschalreisen
» Charterflüge
» Linienflüge
» Mietwagen
» Hotels, Eigenanr.
» Städtehotels



Infos zu unserer Best Price Garantie




Werktags: 8-23 Uhr
Wochenende: 10-21 Uhr




Emailadresse:





 


sun4all Reiseführer: Französisch-Polynesien


Welt > Australien & Südpazifik > Französisch-Polynesien > Wirtschaftsprofil




Wirtschaftsprofil


GeschäftsverkehrBei geschäftlichen Terminen geht es zwanglos zu. Geschäftsunterlagen sind zumeist in französischer Sprache gehalten. Viele Geschäftsleute, vor allem in der Tourismusbranche, sprechen auch Englisch. Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00-13.30 und 15.00-17.30 Uhr.
KontaktadresseChambre de Commerce et d’Industrie de Polynésie Française (Industrie- und Handelskammer von Französisch-Polynesien), BP 118, 41 rue du Docteur Cassiau, 98713 Papeete. Tel: 47 27 00. Fax: 54 07 01. (E-Mail: cci.tahiti@mail.pf; Internet: www.ccisim.pf)
WirtschaftDie Tourismusindustrie ist der wichtigste Wirtschaftszweig. Die Landwirtschaft ist eine weitere wichtige Einnahmequelle. Neben den traditionellen Exportgütern Kopra und Vanille werden seit einiger Zeit auch Zuchtperlen, Haifischfleisch und Phosphate ausgeführt. Die Franzosen benutzten Polynesien seit den sechziger Jahren als Atombombentestgebiet – auf dem Mururoa-Atoll in der Tuamotu-Inselgruppe wurden 1991 sechs Atomtests und weitere sechs 1995 trotz internationaler Proteste durchgeführt. In 1991 war die Rainbow Warrior, eines der Schiffe von Greenpeace, das den Protest anführte, vom französischen Geheimdienst in die Luft gesprengt worden. In der Anfangsphase hatten die Atomtests positive wirtschaftliche Folgen, vor allem im Baugewerbe wurden zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen, da das französische Militärpersonal untergebracht und versorgt werden mußte. Dies hatte zur Folge, daß viele Einheimische die Arbeit in der traditionellen Landwirtschaft aufgaben, um in den neugeschaffenen Jobs mehr Geld zu verdienen. Der Bedarf an einheimischen Arbeitskräften war jedoch kurzfristig, und die Arbeitslosigkeit ist mittlerweile hoch. Der Ausbau der Tourismusindustrie stößt auf lokalen Widerstand. Da das Importvolumen das Exportvolumen um das Zehnfache übersteigt, ist Französisch-Polynesien stark von französischer Finanzhilfe abhängig. Schwerpunkt der Wirtschaftspolitik der gegenwärtigen Regierung ist der Versuch, die traditionellen Gewerbe am Leben zu erhalten, das Ausbildungssystem zu verbessern und die lokale Ökonomie zu diversifizieren, um die Abhängigkeit von französischen Finanzspritzen zu verringern. Haupthandelspartner ist Frankreich, andere wichtige Bezugs- und Absatzgebiete sind die USA, Neuseeland und Australien.




 
[ Impressum | AGB | Sitemap | Reiselinks ]
© 2004 sun4all.de | created by clickX Development