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Strossmayerova 1, BA-71000 Sarajevo
Tel: (033) 26 04 30. Fax: (033) 20 61 81.
E-Mail:
info@ahk-bih.ba
Internet:
www.ahk-bih.ba
Wirtschaftskammer von Bosnien-Herzegowina
Branislava Djurdjeva 10, BA-Sarajevo
Tel: (033) 66 36 36. Fax: (033) 66 36 34/35.
E-Mail:
cis@komorabih.com
Internet:
www.komorabih.com
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Marsala Tita 25, BA-71000 Sarajevo
Tel: (033) 27 81 00. Fax: (033) 27 82 99.
E-Mail:
contact@cbbh.gov.ba
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www.cbbh.gov.ba
Wirtschaft
Bosnien-Herzegowina ist der am wenigsten industrialisierte Nachfolgestaat des ehemaligen Jugoslawien mit dem niedrigsten Pro-Kopf-Einkommen aller früheren Republiken des Vielvölkerstaates. Bosnien-Herzegowina ist überwiegend ein Agrarland, die wichtigsten landwirtschaftlichen Produkte sind Tabak, Mais, Weizen, Kartoffeln, Zuckerrüben und Hanf. Viehzucht wird ebenfalls betrieben. Das Land ist reich an Bodenschätzen, und der Bergbau (Bauxit, Eisen und Kohle) war vor dem Ausbruch des Bürgerkrieges von wirtschaftlicher Bedeutung. Das Auseinanderbrechen von Jugoslawien und der Verlust des jugoslawischen Binnenmarktes wirkte sich verheerend auf die Industrie aus. Zudem verhängte die Regierung in Belgrad eine Wirtschaftsblockade über Bosnien-Herzegowina. Sarajevo stand bereits vor dem Ausbruch des Bürgerkrieges vor dem Staatsbankrott – dem Land wurden 15% der Auslandsschulden des ehemaligen Jugoslawien übertragen.
Der Bürgerkrieg hatte katastrophale Folgen für die Wirtschaft, deren Struktur immer noch von dem 50 Jahre lang herrschenden sozialistischen Wirtschaftssystem geprägt ist. Es wird geschätzt, daß ca. vier Fünftel der industriellen Anlagen durch den Bürgerkrieg zerstört wurden. Die Kosten des Wiederaufbaus wurden 1995 von der Weltbank auf 5 Milliarden US$ geschätzt. Vierzig Länder, darunter die USA, Deutschland und Japan, erklärten sich bereit, eine erhebliche Summe für den Wiederaufbau zur Verfügung zu stellen. In der Folge zeichnete sich in der Bosniakisch-Kroatischen Föderation eine wirtschaftliche Erholung ab. In der serbischen Teilrepublik hingegen ist vom wirtschaftlichen Aufbau noch wenig zu spüren. Durch die Kosovo-Krise im Frühjahr 1999 erfuhr die wirtschaftliche Regeneration einen weiteren Rückschlag. Hauptziele der Wirtschaftspolitik sind nun Stabilität, insbesondere Preisstabilität, und umfassende Umstrukturierungsmaßnahmen hin zu einer Marktwirtschaft. Wesentliche Rahmenbedingungen hierfür wurden bereits geschaffen, wie z. B. die Einrichtung einer Zentralbank und die Einführung einer neuen Währung sowie die Privatisierung von Banken und Unternehmen.
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