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sun4all Reiseführer: Griechenland


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Wirtschaftsprofil


GeschäftsverkehrAnzug und Krawatte bzw. Kostüm. Termine müssen im Voraus vereinbart und am vorhergehenden Wochentag bestätigt werden. Pünktlichkeit wird gern gesehen, jedoch nicht immer eingehalten. Zahlreiche Geschäftsleute sprechen außer Griechisch auch Französisch, Englisch oder Deutsch. Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00-15.00 Uhr.
Konferenzen/TagungenGriechenland verfügt landesweit über zahlreiche Tagungs- und Konferenzeinrichtungen. Auch auf entsprechend ausgerüsteten Schiffen, die zwischen Inseln verkehren, können Tagungen abgehalten werden. Informationen erteilt die Griechische Zentrale für Fremdenverkehr (s. Adressen).
KontaktadressenDeutsch-Griechische Industrie- und Handelskammer
Doryleou 10-12/IV, GR-11521 Athen
Tel: 21 06 41 90 00. Fax: 21 06 44 51 75.
E-Mail: ahkathen@mail.ahk-germany.de
Internet: www.german-chamber.gr
Zweigstelle in Thessaloniki.

Athens Chamber of Commerce and Industry (Industrie- und Handelskammer von Athen)
Odos Akademias 7, GR-10671 Athen
Tel: (210) 360 48 15. Fax: (210) 361 64 08.
E-Mail: info@acci.gr
Internet: www.acci.gr
WirtschaftDer Anschluss an die EU hat die Wirtschaft des traditionellen Agrarlandes angekurbelt, besonders die Wirtschaftszweige Textilien, Bergbau, Metallverarbeitung, Chemikalien, Stahl und Lebensmittelverarbeitung. Das Wirtschaftswachstum verzeichnete für 2003 einen Anstieg um 4,5% und war damit das höchste in der Eurozone. Der Dienstleistungssektor ist der bedeutendste Wirtschaftszweig, er beschäftigt knapp die Hälfte aller Erwerbstätigen und erwirtschaftet ca. 70% des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Im Rahmen der Dienstleistungen dominiert der Tourismusbereich: Fast 12,4 Mio. Touristen, haben im Jahr 2003 Griechenland besucht. Jedoch stagnieren in den letzten Jahren die Einnahmen aus dem Tourismus mit leicht rückläufiger Tendenz. 2003 lag der Anteil des Tourismus am Bruttoinlandsprodukt (BIP) bei 15%. Daneben spielen Schifffahrtsunternehmen als Wachstumsmotor weiterhin eine wichtige Rolle. Griechenlands Handelsflotte ist eine der größten der Welt.
Trotzdem hatten griechische Unternehmen Probleme, auf dem europäischen Markt Anschluss zu finden. Gründe hierfür sind einerseits die hohen Transportkosten, die aufgrund der geographischen Lage anfallen, und andererseits die verhältnismäßig große Anzahl von Kleinbetrieben. Die wirtschaftliche Struktur ist heute noch von diesen Kleinbetrieben und von der Landwirtschaft geprägt. Die Vielzahl gering mechanisierter Kleinbetriebe in der Landwirtschaft kann in ihrer Produktivität meist nicht mit vergleichbaren Betrieben aus anderen EU-Ländern konkurrieren. In der Landwirtschaft sind noch knapp über 17% der Erwerbstätigen beschäftigt, der Anteil am BIP beträgt etwas mehr als 7%.
Die wichtigsten Exportgüter Griechenlands sind Textilien, Erdölprodukte, Aluminium, Zement, Tabak, Olivenöl, Obst und Tomatenprodukte. 2003 nahmen die griechischen Exporte um 7,5% zu.
Die Inflationsrate lag im Jahr 2003 bei 3,4%, die Staatsverschuldung wird für den gleichen Zeitraum mit 109,9% angegeben und die Arbeitslosenquote lag bei 9,5%. 2004 sanken die Arbeitslosenrate und die Inflationsrate - allerdings aber auch das Wirtschaftswachstum.
Zum 1.1.2001 trat Griechenland der Europäischen Währungsunion bei. Die bedeutendsten Handelspartner sind neben den EU-Ländern Zypern und die USA.




 
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