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sun4all Reiseführer: Island


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Wirtschaftsprofil


GeschäftsverkehrKorrekte Kleidung für Geschäftsbesuche. Einheimische Geschäftsleute sind konservativ, sehr zuvorkommend, und fast alle sprechen Englisch, einige auch etwas Deutsch. Termine sind nicht unbedingt nötig, sind aber bei Geschäftsreisen während der Monate Mai bis September empfohlen, da viele einheimische Geschäftsleute in dieser Zeit im Ausland unterwegs sind. Wer die Telefonnummer seines isländischen Geschäftspartners im örtlichen Telefonbuch sucht, muss unter dem Vornamen nachsehen. Geschäftszeiten: Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr (Sommer), Mo-Fr 08.00-16.00 Uhr (Winter). Einige Firmen schließen für drei Wochen im Jahr, meist im Juli, der Haupturlaubszeit.
Konferenzen/TagungenEinige Hotels in Reykjavík haben Tagungsräume. Konferenzen mit geringer Teilnehmerzahl können auch außerhalb der Hauptstadt veranstaltet werden. Informationen vom Iceland Convention and Incentive Bureau, Laekjargata 3, IS-101 Reykjavík. Tel: 562 60 70. (E-Mail: info@icelandconvention.com; Internet: www.icelandconvention.com)
KontaktadressenHandelsabteilung der Isländischen Botschaft, Rauchstraße 1, D-10787 Berlin. Tel: (030) 50 50 40 00. Fax: (030) 50 50 43 00.
Verslunarrád Íslands (Isländische Handelskammer), Hús Verslunarinnar, Kringlan 7, IS-103 Reykjavík. Tel: 510 71 00. Fax: 568 65 64. (E-Mail: info@chamber.is; Internet: www.chamber.is)
WirtschaftZwischen 1996 und 2001 war das Wirtschaftswachstum bemerkenswert stabil (3-5%), mit einem kleinen Einbruch im Jahr 2002. 2003 lag das Wachstum aber wieder bei 4%. Laut OECD-Statistik zählt Island zu den Ländern mit dem höchsten Pro-Kopf-Einkommen in Kaufkraftparitäten. Die Arbeitslosenquote hat sich im Jahre 2003 leicht auf ca. 3,5% erhöht.
Island ist ein rohstoffarmes Land, das in erster Linie vom Fischfang lebt. Die exportorientierte Wirtschaft ist recht stabil, der Warenexport macht zusammen mit dem Dienstleistungssektor ein Drittel des Bruttosozialproduktes aus. Die Wirtschaft hängt stark von den fluktuierenden Weltmarktpreisen für Fisch und andere Fischereiprodukte wie Fischmehl und Tran ab. Fischereiprodukte bringen 70% der Exporteinnahmen und die Branche stellt 12% der Arbeitsplätze in Island. Eine 200 Seemeilen große Fischereizone soll die Interessen der isländischen Fischer und damit auch der isländischen Wirtschaft schützen.
Der Tourismus sowie der Export von Aluminium, Eisen-Silizium, Zement und Nitrat für Düngemittel bringen weitere Devisen. Die Leichtindustrie expandiert und verzeichnet relativ hohe Zuwachsraten, produziert werden Strickwaren, Decken, Textilien und Farben.
Importe kommen vor allem aus Deutschland, Dänemark, Norwegen und Großbritannien. Hauptabnehmer isländischer Waren sind die Deutschland, Großbritannien, die Niederlande und die USA.




 
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