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sun4all Reiseführer: Kroatien


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Wirtschaftsprofil


GeschäftsverkehrIm Geschäftsleben geht es eher formell zu. Hinter dem Image westlicher Rationalität verbirgt sich jedoch eine lähmende Bürokratie. Sprachschwierigkeiten dürfte es kaum geben, da Deutsch und Englisch als Zweitsprachen weit verbreitet sind. Nach der Vorstellung sollte man seine Karte (möglichst mit Berufsbezeichnung und akademischen Titeln) überreichen. Vor Ort bieten Makler, Berater, Gutachter und Rechtsanwälte ausländischen Firmen ihre Dienste an. Es empfiehlt sich, diese gründlich zu überprüfen, bevor man ihren Service in Anspruch nimmt. Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00-16.00 Uhr.
Konferenzen/TagungenAuskünfte erteilt die Kroatische Zentrale für Tourismus sowie folgende Adresse:

Zagreb Convention Bureau
Koptol 4, HR-10000 Zagreb
Tel: (01) 489 85 55.
E-Mail: info@zagreb-convention.hr
Internet: www.zagreb-convention.hr
KontaktadressenDelegiertenbüro der Deutschen Wirtschaft in Kroatien
Alexandera von Humboldta 4, HR-10000 Zagreb
Tel: (01) 631 16 00. Fax: (01) 631 16 30.
E-Mail: info@ahk.hr
Internet: www.ahk.hr

Handelskammer Schweiz-Mitteleuropa
c/o SOFI, Stauffacherstraße 45, CH-9026 Zürich
Tel: (01) 249 48 80. Fax: (01) 249 49 66.
Internet: www.sec-chamber.ch

Kroatische Wirtschaftskammer
Trg Rooseveltov 2, HR-10000 Zagreb
Tel: (01) 456 15 55. Fax: (01) 482 83 80.
E-Mail: hgk@hgk.hr
Internet: www.hgk.hr
WirtschaftKroatien war die zweitreichste und wirtschaftlich am weitesten entwickelte aller ehemaligen jugoslawischen Republiken. Der Wegfall des gesamtjugoslawischen Marktes und der Bürgerkrieg fügten der Wirtschaft schweren Schaden zu, vor allem der Verlust der Einnahmen aus der Touristikindustrie an der Adriaküste. Umfassende Hilfszahlungen aus dem Ausland halfen der kroatischen Wirtschaft wieder auf die Beine. Die Herstellungsindustrie ist der wichtigste Wirtschaftssektor, produziert werden Textilien, Chemikalien, Lebensmittel, Elektromaschinen, Holz- und Metallwaren sowie Baumaterialien. Die Landwirtschaft produziert in erster Linie für den Eigenbedarf, weniger für den Export; Hauptanbauprodukte sind Mais, Weizen und Zuckerrüben. Große Hoffnungen setzt Kroatien auf eine Wiederbelebung des Tourismus. 2000 kamen 5,8 Mio. Touristen, für 2001 wird mit erheblichen Zuwächsen gerechnet.
Nach einer Rezessionsphase konnte Kroatiens Wirtschaft im Jahr 2000 ein Wachstum von 3,5% verzeichnen, für 2001 wird eine Wachstumsrate von 4% erwartet. Das Haushaltsdefizit betrug 6,7% und soll in 2001 auf 5,2% gesenkt werden. Zahlreiche Unternehmensschließungen und die wachsende Arbeitslosigkeit (22,6%) bereiten der Regierung jedoch Kopfzerbrechen.
Im Januar 1993 wurde Kroatien Mitglied des Internationalen Währungsfonds. 2000 erfolgte die Aufnahme in die Welthandelsorganisation (WTO). Positive wirtschaftliche Impulse erhofft sich Kroatien außerdem vom Abschluß des Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommens mit der EU sowie von den Freihandelsabkommen mit ost- und südosteuropäischen Ländern sowie der EFTA. Haupthandelspartner Kroatiens sind Deutschland, Italien, Österreich, Slowenien und Bosnien-Herzegowina.




 
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