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sun4all Reiseführer: Lettland


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Wirtschaftsprofil


GeschäftsverkehrGeschäftszeiten: Mo-Fr 08.30-17.30 Uhr.
Konferenzen/TagungenNähere Auskünfte von der Association of Latvian Travel Agents, PO Box 59, LV-1012 Riga (Tel/Fax: 721 00 65. E-Mail: alta.assoc@apollo.lv; Internet: www.alta.apollo.lv).
KontaktadressenDelegation der Deutschen Wirtschaft in Lettland
Vilandes iela 1, LV-1010 Riga
Tel: 732 07 18. Fax: 783 04 78.
E-Mail: Info@ahk-let.lv
Internet: www.ahk-let.lv

Swiss Baltic Chamber of Commerce (SBCC)
Riga Office, Dzirnavu Street 34a-23, LV-1010 Riga
Tel: 733 23 53.
E-Mail: sbcc.riga@gmx.net
Internet: www.swissbalticchamber.com

Lettische Industrie- und Handelskammer
Valdemara Street 35, LV-1849 Riga
Tel: 722 55 95. Fax: 782 00 92.
E-Mail: info@chamber.lv
Internet: www.chamber.lv

Latvian Development Agency
Perses iela 2, LV-1442 Riga
Tel: 703 94 00. Fax: 703 94 01.
E-Mail: invest@lda.gov.lv
Internet: www.lda.gov.lv
WirtschaftDie Regierung Lettlands hat sich vorgenommen, die starke Umweltbelastung durch die Betriebe der Schwerindustrie, die fast die Hälfte des Bruttosozialproduktes erbringen, zu verringern. Lettland hat kaum Bodenschätze, die verarbeitende Industrie spielt daher eine große Rolle. Metall-, Elektro-, Düngemittel-, chemische, Holz- und Leichtindustrie sind heute zusammen mit der Milchwirtschaft und der Fischerei die wichtigsten Stützen der Wirtschaft. Die Infrastruktur ist, wie in allen baltischen Staaten, relativ gut ausgebaut. Ein großes Problem jedoch ist die Energieversorgung, Lettland kann gegenwärtig nur 50% seines Energiebedarfs decken. Hauptenergieträger ist die Wasserkraft. Kurz nach der Unabhängigkeit Lettlands 1991 geriet das Land in wirtschaftliche Schwierigkeiten, was hauptsächlich auf die Rohstoffknappheit zurückzuführen war. Trotzdem ließ die Regierung nicht davon ab, die Einführung der Marktwirtschaft voranzutreiben und ausländische Investoren anzuziehen. In den letzten Jahren zeichnete sich mit einer gleichbleibenden Wachstumsrate von 3% jährlich eine deutliche Verbesserung ab. Seit 1995 ist die für die frühen 90er Jahre charakteristische hohe Inflation auf 15-20% zurückgegangen. Die Privatisierung schreitet stetig voran. Das größte Problem jedoch, das enorme Budgetdefizit und die damit verbundenen Sparmaßnahmen, wurde bis jetzt noch von keiner Regierung in Angriff genommen. Im März 1993 führte Lettland seine eigene Währung ein, den Lat, der anfänglich neben dem lettischen Rubel bestand und mittlerweile einziges legales Zahlungsmittel ist. 1994 gründete das Land eine Freihandelszone mit Estland und Litauen und schloß ein Handels- und Kooperationsabkommen mit der EU. Mit den USA wurde 1994 ebenfalls ein vielversprechendes Handelsabkommen unterzeichnet. Seit 1996 ist Lettland Mitglied des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank. Haupthandelspartner sind die EU (insbesondere Deutschland, Schweden und Finnland) sowie die Russische Föderation und die anderen baltischen Staaten. Am 1. Mai 2004 trat Lettland der Europäischen Union (EU) als Mitglied bei.




 
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