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sun4all Reiseführer: Litauen


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Wirtschaftsprofil


GeschäftsverkehrBei geschäftlichen Treffen geht es recht formell zu, und auf eine gepflegte Erscheinung wird großen Wert gelegt. Deutsch und Englisch sind als Geschäftssprachen gebräuchlich. Geschäftszeiten: Mo-Fr 09.00-13.00 und 14.00-18.00 Uhr.
Konferenzen/TagungenEinige Hotels in Vilnius bieten Konferenzeinrichtungen und Planungshilfen für Konferenzen und Kongresse. In der Nachsaison können Tagungen auch in einigen Ferienzentren in Palanga durchgeführt werden. Informationen erteilt LITEXPO, Laisves pr. 5, LT-2600 Vilnius (Tel: (02) 45 45 00. Fax: (02) 45 45 11. E-Mail: info@litexpo.lt; Internet: www.litexpo.lt).
KontaktadressenBundesverband der Deutschen Industrie
Ost-Ausschuß der Deutschen Wirtschaft
Breite Straße 29, D-10178 Berlin
Tel: (030) 20 28 14 52, 20 28 15 51. Fax: (030) 20 28 24 52, 20 28 25 51.
E-Mail: ost-ausschuss@bdi-online.de
Internet: www.ostausschuss.de

Delegation der deutschen Wirtschaft in Litauen
Algirdo Str. 3, LT-2006 Vilnius
Postanschrift: P.O. Box 387, LT-2004 Vilnius
Tel: (05) 213 11 22. Fax: (05) 213 10 13.
E-Mail: info@ahk-lit.lt
Internet: www.ahk-lit.lt

Wirtschaftskammer Österreich
Osteuropareferat
Wiedner Hauptstraße 63, A-1045 Wien
Tel: (01) 5 01 05 43 22. Fax: (01) 50 10 52 55.
E-Mail: awo.gus@wko.at
Internet: www.wko.at

Swiss Baltic Chamber of Commerce (SBCC)
Rudninky 18/2, LT-2001 Vilnius
Tel: (05) 212 08 37. Fax: (02) 79 14 84.
E-Mail: sbcc.vilnius@gmx.net
Internet: www.swissbalticchamber.com

Association of Lithuanian Chambers of Commerce and Industry
J.Tumo-Vaizganto 9/1-63a, LT-2001 Vilnius
Tel: (02) 61 21 02. Fax: (02) 61 21 12.
E-Mail: info@chambers.lt
Internet: www.chambers.lt

European Committee of the Government of the Republic of Lithuania
Gedimino 56, LT-2600 Vilnius
Tel: (02) 66 17 00. Fax: (02) 49 61 78.
E-Mail: mail@www.euro.lt
Internet: www.euro.lt
WirtschaftHistorisch betrachtet war Litauen die am wenigsten entwickelte der baltischen Republiken; es gab vergleichsweise weniger Industrie, und die Abhängigkeit des Landes von der Landwirtschaft war deutlich größer. Getreide und Kartoffeln sind die Haupterzeugnisse, Milch- und Viehwirtschaft werden ebenfalls betrieben. Die wichtigsten Industriezweige sind der Maschinenbau, die Lebensmittelindustrie und die Herstellung von elektrischen, elektronischen und optischen Geräten. Die Fischerei ist ebenfalls von Bedeutung. Litauen verfügt über keinerlei Rohstoffe und muß alle Brenn- und Kraftstoffe importieren. Anfang 1992 wurde eine Vereinbarung mit der Russischen Föderation über den Austausch wichtiger Güter getroffen. Inzwischen weigert sich die Russische Föderation jedoch, weiterhin Erdöl unter dem Weltmarktpreis an Litauen abzugeben. Dies führte zu einer bis heute anhaltenden Energiekrise. Die Warmwasser- und Heizungsversorgung ist in weiten Landesteilen fast das ganze Jahr über immer wieder unterbrochen. Wie alle ehemaligen Ostblockstaaten hat die Umstellung von der Planwirtschaft auf ein marktwirtschaftliches System große Probleme mit sich gebracht. Die Regierung sprach sich 1993 für marktwirtschaftliche Reformen aus und die Privatisierung von staatlichen Betrieben schreitet langsam voran. Chronischer Devisenmangel erschwert jedoch den Erwerb dringend benötigter Maschinen und die Umstellung auf moderne Technologien. Ein 1992 geschlossenes Handelsabkommen zwischen der damaligen EG und den baltischen Staaten soll die Umorientierung auf westliche Märkte erleichtern und einen besseren Zugang zum Markt der Europäischen Union ermöglichen. 1994 wurde ein einseitiges Freihandelsabkommen mit der EU unterzeichnet. Weitere Hauptabsatzmärkte sind die Ukraine, Deutschland und Belarus. Exportiert werden vor allem Chemikalien, Brennstoffe und Maschinen. 1998 wurde durch die Krise in Rußland, einem der bisherigen Hauptabsatzmärkte Litauens, der wirtschaftliche Aufschwung des Landes beendet und Rezession setzte ein. Zwar konnte sich Litauen langsam erholen, doch durch die hohe Arbeitslosenrate und verlangsamtes Konsumverhalten lag das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2000 bei 2.9 % und war somit niedriger als das Estlands und Lettlands. Am 1. Mai 2004 trat Litauen der Europäischen Union (EU) als Mitglied bei.




 
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