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sun4all Reiseführer: Moldawien (Moldau)


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Wirtschaftsprofil


KontaktadressenBundesverband der Deutschen Industrie, Ost-Ausschuß der Deutschen Wirtschaft, Breite Straße 29, D-10178 Berlin. Tel: (030) 20 28 14 52, 20 28 15 51. Fax: (030) 20 28 24 52, 20 28 25 51. (E-Mail: ost-ausschuss@bdi-online.de; Internet: www.ostausschuss.de)
Wirtschaftskammer Österreich, Außenwirtschaftsorganisation, Osteuropareferat, Wiedner Hauptstraße 63, A-1045 Wien. Tel: (01) 501 05 43 22. Fax: (01) 50 10 52 55. (E-Mail: awo.gus@wko.at; Internet: www.wko.at)
Interessengemeinschaft für die GUS (IG-GUS), c/o SOFI, Stauffacherstraße 45, CH – 8026 Zürich. Tel: (01) 249 30 50. Fax: (01) 249 31 33. (E-Mail: info@ig-gus.ch; Internet: www.ig-gus.ch)
Industrie- und Handelskammer der Republik Moldawien, Eminescu 28, MD-2012 Chisinau. Tel: (02) 22 15 52. Fax: (02) 24 13 91. (E-Mail: foreign@chamber.md)
WirtschaftMoldawien ist ein Agrarland und war eine der wichtigsten Weinregionen der Sowjetunion. Neben Wein werden hauptsächlich Obst, Gemüse, Tabak, Getreide und Zuckerrüben angebaut. Rund 40% der Erwerbstätigen ist in der Landwirtschaft beschäftigt. Moldawien hat kaum Bodenschätze und muß seinen Energiebedarf durch Importe, vor allem aus der Ukraine, decken. Es gibt nur wenig Industrie, Nahrungsmittel- und Leichtindustrie haben die größte Bedeutung. Die Betriebe der Elektronikbranche mußten viele Entlassungen vornehmen und bemühen sich um westliche Investoren. Wichtigste Exportgüter sind Lebensmittel, Argarerzeugnisse, Textilien und Maschinen. Der Übergang zur Marktwirtschaft wird durch die Krisensituation in der nach Autonomie strebenden Dnjestr-Republik und das sinkende Handelsvolumen mit den GUS-Staaten erschwert. Haupthandelspartner sind die Russische Föderation, die Ukraine und Rumänien. In der Hoffnung auf wirksame Finanzhilfe wurde Moldawien Mitglied des Internationalen Währungsfonds, der Weltbank und der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung. Das Land schloß mit Österreich und der Ukraine bilaterale Wirtschaftsabkommen. Die nationale Währung, der im November 1993 eingeführte Lei, blieb trotz der Finanzkrise in Rußland im Jahr 1998 relativ stabil.




 
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