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sun4all Reiseführer: Österreich


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Wirtschaftsprofil


GeschäftsverkehrFrühling und Herbst sind am günstigsten für Geschäftsreisen. Geschäftszeiten sind nicht einheitlich.
Konferenzen/TagungenKonferenzeinrichtungen bieten die Landeshauptstädte Wien, Salzburg, Innsbruck, Graz, Linz, Bregenz, Klagenfurt und Eisenstadt sowie verschiedene Bade- und Kurorte. Landesweit haben sich über 90 Hotels auf die Ausrichtung von Konferenzen spezialisiert. Nähere Auskünfte erteilt das Austrian Convention Bureau (ACB), Faulmanngasse 4, A-1040 Wien (Tel: (01) 581 16 11. Fax: (01) 581 16 10. E-Mail: office@acb.at; Internet: www.acb.at).
KontaktadressenÖsterreichische Handelsdelegation
Stauffenbergstraße 1, D-10785 Berlin
Tel: (030) 257 57 50. Fax: (030) 25 75 75 75.
E-Mail: berlin@wko.at
Internet: www.oesterreich.org
Zweigstellen in Frankfurt/M. (Tel: (069) 971 01 20. E-Mail: frankfurt@wko.at) und München (Tel: (089) 2429140. E-Mail: muenchen@wko.at).

Österreichische Handelsdelegation
Talstraße 65, CH-8001 Zürich
Tel: (01) 212 48 00. Fax: (01) 212 28 38.
E-Mail: zuerich@zuerich.austriacommerce.org

Deutsche Handelskammer in Österreich
Wiedner Hauptstraße 142, A-1050 Wien
Postanschrift: Postfach 107, A-1103 Wien
Tel: (01) 545 14 17. Fax: (01) 545 22 59.
E-Mail: office@dhk.at
Internet: www.dhk.at

Wirtschaftskammer Österreich
Wiedner Hauptstraße 63, A-1045 Wien
Tel: (01) 50 10 50 42 26. Fax: (01) 50 10 52 55.
E-Mail: callcenter@wko.at
Internet: www.wk.or.at
WirtschaftÖsterreich ist ein hochentwickelter Industriestaat und gehört zu den reichsten Ländern der Welt. Die Fertigungswirtschaft (Bergbau, Sachgüterproduktion und Bauwesen) erbringt mehr als 33% des Bruttoinlandsproduktes. Die Nahrungs- und Genußmittelindustrie ist einer der stärksten Industriezweige, wobei die Tabakindustrie den Hauptanteil bestreitet. Einen wichtigen Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt leistet ebenfalls der Dienstleistungssektor. Der hohe Selbstversorgungsgrad Österreichs resultiert unter anderem aus einer hohen Produktivität der Landwirtschaft. Angebaut werden hauptsächlich Zuckerrüben, Kartoffeln, Getreide, Hanf, Flachs, Tabak und Wein. Darüber hinaus verfügt Österreich über Braunkohle-, Magnesit-, Eisenerz-, Erdgas-, Zink-, Kupfer, Wolfram-, Silber-, Blei- und Salzvorkommen. Ein wichtiger Devisenbringer ist der Fremdenverkehr (mehr als 17 Mio. ausländische Feriengäste in 1999), wobei deutsche Touristen nahezu die Hälfte aller Besucher ausmachen. 1999 setzte sich das positive österreichische Wirtschaftswachstum fort. Das Bruttoinlandsprodukt verzeichnete einen Zuwachs von 2,2 %. Die durch die hohen Investitionen im produzierenden Gewerbe der vergangenen Jahre erzielten deutlichen Produktivitätssteigerungen haben, zusammen mit einer eher zurückhaltenden Lohnpolitik, auch 1999 die internationale Wettbewerbsfähigkeit weiter gestärkt. Dies spiegelt sich unter anderem in einem erneuten Anstieg der österreichischen Exporte wider. Der österreichische Außenhandel konzentriert sich vor allem auf Europa. Deutschland ist mit einem Anteil von rund 42% aller Einfuhren und 35% aller Ausfuhren Österreichs wichtigster Handelspartner. Der Beitrag der österreichischen Wirtschaft zum deutschen Außenhandel hingegen ist verhältnismäßig gering. Das Leistungsbilanzdefizit stieg 1999 wieder leicht an, was unter anderem auf verstärkte Investitionen und die im Vergleich zum Export höhere Importwachstumsrate zurückzuführen ist. Das traditionelle Außenhandelsdefizit verzeichnete ebenfalls einen Anstieg und konnte überwiegend durch Einnahmen aus dem Tourismus kompensiert werden. Die Trendwende auf dem Arbeitsmarkt in 1999, die aus der positiven konjunkturellen Entwicklung sowie durchgeführten Maßnahmen zur Förderung der Beschäftigung resultierte, zeigte sich in kontinuierlich sinkenden Arbeitslosenzahlen. Im Sommer 1999 wurde mit 3,1 Mio. unselbständig beschäftigten Personen der höchste Beschäftigungsstand in der Geschichte der Zweiten Republik erreicht. 1995 wurde Österreich Vollmitglied der Europäischen Union.




 
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