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sun4all Reiseführer: Rumänien


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Wirtschaftsprofil


GeschäftsverkehrIn Geschäftskreisen versteht man oft Deutsch, Französisch oder auch Englisch. Terminvereinbarungen, Visitenkarten und Pünktlichkeit sind gern gesehen. Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00-16.00 Uhr.
Konferenzen/TagungenInformationen und Planungshilfen bietet das Romanian Convention Bureau, Calea Victoriei 118, 4th Floor, Suite 407, Sector 1, RO-70179 Bucuresti. Tel: (01) 314 41 00/02. Fax: (01) 314 41 01. (E-Mail: rcb@rotravel.com; Internet: www.rotravel.com/rcb)
KontaktadressenHandelsabteilung der Botschaft von Rumänien, Matterhornstraße 79, D-14129 Berlin. Tel: (030) 803 30 18. Fax: (030) 803 16 84.
Handelsvertretung der Republik Rumänien, Prinz-Eugen-Straße 60, A-1040 Wien. Tel: (01) 505 32 27. Fax: (01) 504 14 62.
Handelskammer Schweiz-Mitteleuropa, c/o SOFI, Stauffacherstraße 45, CH-9026 Zürich. Tel: (01) 249 48 80. Fax: (01) 249 49 66. (Internet: www.sec-chamber.ch)
Chamber of Commerce and Industry of Romania and Bucharest (Industrie- und Handelskammer von Rumänien), Bulevardul Octavian Goga 2, Sector 3, RO-74244 Bucuresti. Tel: (01) 322 95 35. Fax: (01) 322 95 42. (E-Mail: ccir@ccir.ro; Internet: www.ccir.ro)
WirtschaftÜber ein Drittel der erwerbstätigen Bevölkerung in Rumänien ist in der Landwirtschaft beschäftigt. Es werden Weizen, Zuckerrüben, Gemüse, Obst, Mais und andere Ölsaaten und Wein angebaut. Auf vielen Bauernhöfen wird Nutzvieh gehalten. Die Fischzucht ist ebenfalls von Bedeutung. Die Industrie erzeugt Industrie- und Transportmaschinen, Metalle, Möbel, Chemikalien und Fertigwaren; wichtigster Industriezweig ist jedoch die Verarbeitung von Erdöl. Trotz der Erdgas- und Erdölvorkommen und anderer Energiequellen wie Wasser- und Atomkraft ist die Bevölkerung mitunter von Stromsperren betroffen. Seit der Revolution von 1989 versuchte die Regierung, Rumänien in eine Marktwirtschaft zu verwandeln, doch der Fortschritt wurde weitgehend durch die bereits geschwächte wirtschaftliche Lage des Landes und politische Instabilität behindert. Die jährliche Inflationsrate erreichte während der 90er Jahre oft 100%, als man versuchte, den Lei zu stabilisieren und den wirtschaftlichen Niedergang aufzuhalten, der zwischen 1989 und 1998 im Durchschnitt bei 7% lag. Kaufkraft, Reallöhne und Renten waren auch im Jahr 2000 weiter rückläufig. Die Industrieproduktion stieg um 8,7% gegenüber dem Vorjahr. Nahezu alle Sektoren verzeichneten Produktionssteigerungen. Die Arbeitslosenquote ging auf 10,5% zurück und die Inflationsrate sank auf 40,7%. Die Exporte stiegen 2000 gegenüber dem Vorjahr um 21,9%. Die von der Regierung geförderte Privatisierung der Staatsbetriebe blieb 2000 jedoch hinter den Erwartungen zurück, und die neue Regierung mußte den Internationalen Währungsfonds um finanzielle Hilfe bitten. Rumänien ist auch Unterzeichner des Europa-Abkommens – und dadurch assoziiertes Mitglied der EU – und der Europäischen Freihandelszone und hat Anspruch auf Kredite von der Europäischen Entwicklungsbank. Die Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Union werden mit dem Ziel weitergeführt, einen EU-Beitritt Rumäniens 2007 zu erreichen. Wichtigste Handelspartner sind die EU-Staaten, vor allem Deutschland, sowie China, Rußland und die Türkei.




 
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