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sun4all Reiseführer: Serbien und Montenegro


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Wirtschaftsprofil


GeschäftsverkehrGeschäftszeiten: Mo-Fr 07.00/08.00-15.00/16.00 Uhr.
KontaktadressenHandelsabteilung der Botschaft von Serbien und Montenegro, Taubertstraße 18, D-14193 Berlin
Tel: (030) 895 77 00. Fax: (030) 825 22 06. (E-Mail: botschjugo@knuut.de)
Handelsabteilung der Botschaft von Serbien und Montenegro, Rennweg 3, A-1030 Wien. Tel: (01) 713 25 95. Fax: (01) 713 25 97.
Handelskammer Schweiz-Mitteleuropa (SEC), c/o SOFI, Stauffacherstraße 45, CH-9026 Zürich. Tel: (01) 249 48 80. Fax: (01) 249 49 66. (Internet: www.sec-chamber.ch)
Privredna Komora Jugoslavije (Jugoslawische Wirtschaftskammer), Terazije 23, PO Box 48, YU-11000 Belgrad. Tel: (011) 324 82 22. Fax: (011) 324 87 54. (E-Mail: info@pkj.co.yu; Internet: www.pkj.co.yu)
Serbische Wirtschaftskammer, Sesavska 13-15, YU-11000 Belgrad. Tel: (011) 324 06 11. Fax: (011) 323 09 49. (E-Mail: centar@pks.co.yu; Internet: www.pks.co.yu)
Serbian Investment and Export Promotion Agency (SIEPA), Terazije 23, YU-11000 Belgrad. Tel: (011) 324 82 27. Fax: (011) 324 82 27. (E-Mail: office@siepa.sr.gov.yu; Internet: www.siepa.sr.gov.yu)
Montenegrinische Wirtschaftskammer, Ul. Novaka Miloseva 29-II, YU-81000 Podgorica. Tel: (081) 3 12 43. Fax: (081) 3 49 26. (E-Mail: pkcg@cg.ty; Internet: www.pkcg.org)
WirtschaftDer Zusammenbruch der jugoslawischen Föderation 1991 und der darauf folgende Bürgerkrieg, sowie die Wirtschaftssanktionen, die von den Vereinten Nationen Anfang der 1990er verhängt wurden, hatten schwere Auswirkungen auf die Infrastruktur des damaligen Jugoslawien, und die Militärschläge der NATO 1999 während des Kosovokonfliktes verschlimmerten die Lage noch. Heute ist Serbien und Montenegro laut Statistiken der Weltbank eines der ärmsten Länder der Welt. Der existierende Kapitalstock beträgt nach Expertenschätzungen nur etwa 15% des Kapitalstocks von 1989/90. Seitdem die Regierung um Präsident Kostunica im Oktober 2000 eingesetzt wurde, haben sich die wirtschaftlichen Aussichten ein wenig verbessert, wozu auch die Aufhebung des EU-Verbotes für neue Investitionen in Serbien und Montenegro beiträgt. Die jugoslawische Wirtschaft befand sich 2001 jedoch in einer transformationsbedingten Rezession, deren Auswirkungen sich nur langsam umkehren lassen wird.

Die Hauptwirtschaftszweige sind Landwirtschaft und Lebensmittelverarbeitung. Auch der Ausbau der Tourismusindustrie, besonders in der Republik Montenegro, ist ein wichtiger Faktor. Deutschland ist der stärkste Handelspartner von Serbien und Montenegro, 2001 stieg der bilaterale Handel zwischen den beiden Ländern um 40% an. Das Handelsvolumen zwischen EU-Staaten und Jugoslawien stieg seit Februar 2001 auf 43,1% des jugoslawischen Gesamtexports. Serbien und Montenegro hat temporären IDA-Status bei der Weltbank und ist Mitglied beim Internationalen Währungsfond (IWF) und regionalen wirtschaftspolitischen Vereinigungen wie SEEC, ICAO und dem Stabilitätspakt. Ein Antrag auf Mitgliedschaft in der Welthandelsorganisation (WTO) wurde bereits gestellt. Ziel ist auch der Abschluß eines Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommens mit der Europäischen Union.




 
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