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sun4all Reiseführer: Slowakische Republik


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Gesundheit


Gesundheit1. Jan. 2005 Neujahr und Unabhängigkeitstag. 6. Jan. Dreikönigsfest. 25. März Karfreitag. 28. März Ostermontag. 1. Mai Tag der Arbeit. 8. Mai Befreiungstag. 5. Juli Tag der Slawenapostel Kyrill und Method. 29. Aug. Jahrestag des Slowakischen Nationalaufstandes. 1. Sept. Verfassungstag. 15. Sept. Mariä Sieben Leiden. 1. Nov. Allerheiligen. 17. Nov. Tag der Freiheit und der Demokratie der Slowakischen Republik. 24. - 26. Dez. Weihnachten.
GesundheitsvorsorgeFür Staatsangehörige der EU- und EFTA-Länder gilt die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC). Die Behandlung erfolgt gegen Vorlage der EHIC. Diese regelt die Versorgung und Kostenrückerstattung beim Krankheitsfall für EU- und EFTA-Staatsbürger. Anmerkung: In der neuen Karte ist kein Rücktransport nach einer schweren Erkrankung oder einem Unfall im Ausland enthalten. Die gesetzlichen Krankenkassen dürfen diese Leistung nicht anbieten. Einen Rücktransport bezahlen nur private Reiseversicherungen.
[1]Wegen der Gefahr möglicher Darminfektionen ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Milch ist pasteurisiert und kann ebenso wie Milchprodukte, Fleisch, Geflügel, Obst und Gemüse bedenkenlos verzehrt werden.

Landesweit besteht das Übertragungsrisiko von Borreliose durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern und im Unterholz. Hauptübertragungszeit ist April bis Oktober. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.
Auch die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) wird von April bis Oktober durch Zecken übertragen. Sie kommen insbesondere in Gebieten unterhalb von 600 m, um die Tatra, im Donautal sowie um Bratislava, Komarno und Levice vor. In einzelnen Fällen wurde eine Übertragung von FSME-Viren durch Schafs- und Ziegenmilch gemeldet. Hier ist zusätzlich zu den o.g. Schutzmaßnahmen eine Impfung möglich.
Hepatitis A
und Hepatitis B kommen landesweit vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
Tollwut kommt landesweit vor. Hauptüberträger sind Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Ausländer, die ein Langzeitvisum beantragen, müssen ein Gesundheitszeugnis vorlegen, daß sie frei von ansteckenden Krankheiten (einschl. AIDS) sind.




 
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