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sun4all Reiseführer: Slowenien


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Wirtschaftsprofil


GeschäftsverkehrTermine sollten im voraus vereinbart und eingehalten werden. Visitenkarten sind üblich. Geschäftsleute sprechen i. allg. Deutsch, Englisch oder auch Italienisch. Vor Ort bieten eine Vielzahl von Maklern, Beratern, Gutachtern und Rechtsanwälten ausländischen Firmen ihre Dienste an. Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00-16.00 Uhr.
Konferenzen/TagungenDie wichtigsten Tagungsorte sind Ljubljana, Bled, Portoroz, Radenci und Rogaska Slatina mit Kapazitäten für maximal 2000 Teilnehmer. Nähere Auskunft erteilt das Kulturni & Kongresni Center Cankarjev Dom, Prisirnova 10, Sl-1000 Ljubljana. Tel: (01) 241 71 47. Fax: (01) 241 72 98. (E-Mail: cankarjev.dom@cd-cc.si; Internet: www.cd-cc.si)
KontaktadressenHandelsabteilung der Botschaft der Republik Slowenien, Hausvogtei Platz 3-4, D-10117 Berlin. Tel: (030) 206 14 50. Fax: (030) 20 61 45 70.
Handelskammer Schweiz-Mitteleuropa, c/o SOFI, Stauffacherstraße 45, CH-9026 Zürich. Tel: (01) 249 48 80. Fax: (01) 249 49 66. (Internet: www.sec-chamber.ch)
Handelskammer der Republik Slowenien, Dimiceva 13, Sl-1504 Ljubljana. Tel: (01) 589 80 00. Fax: (01) 589 81 00, 189 82 00. (E-Mail: infolink@gzs.si; Internet: www.gzs.si)
WirtschaftSlowenien ist die wohlhabendste der ehemaligen jugoslawischen Republiken. Wichtigster Wirtschaftszweig ist die Industrie (v. a. Textilien, Nahrungsmittel und chemische Produkte). Aufgrund des niedrigen Selbstversorgungsgrades und des Mangels an Bodenschätzen wurde die slowenische Wirtschaft von den Folgen des Bürgerkriegs hart getroffen; das Bruttoinlandsprodukt ging 1991 um 15% und 1992 um weitere 10% zurück, stieg aber 1993 schon wieder leicht an. Die Herstellungsindustrie macht etwa 30% des Bruttoinlandsproduktes aus, hergestellt werden vor allem Elektronikprodukte und Textilien. Die Fremdenverkehrsindustrie ging während des jugoslawischen Bürgerkriegs fast unter, ist jetzt jedoch wieder ein wichtiger Faktor. Das Finanzwesen ist gut ausgebaut, etwa ein Drittel der Wirtschaft ist jedoch verstaatlicht. Slowenien ist Mitglied des Internationalen Währungsfonds (IMF) und der Mitteleuropäischen Initiative (CEI). Haupthandelspartner sind Deutschland, Italien, Kroatien, Frankreich und Österreich. Ausgeführt werden vor allem Maschinen, Arzneimittel, chemische Erzeugnisse und Fertigwaren. Am 1. Mai 2004 trat Slowenien der Europäischen Union (EU) als Mitglied bei.




 
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