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sun4all Reiseführer: Tschechische Republik


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Wirtschaftsprofil


GeschäftsverkehrViele Geschäftsleute sprechen Deutsch. Geschäftsleute kleiden sich recht formell. Bei Verhandlungen sind lange Mahlzeiten üblich. Während der Urlaubszeit im Juli und August haben viele Firmen geschlossen. Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00-16.00 Uhr.
Konferenzen/TagungenDas internationale Kongreßzentrum in Prag bietet Kapazitäten für 15.000 Teilnehmer. Zahlreiche Hotels im ganzen Land haben ebenfalls Konferenzeinrichtungen. In Brno finden das ganze Jahr über zahllose internationale Messen statt. Weitere Informationen vom Prague Convention Bureau (PAKT), Rytírská 26, CZ-110 00 Prag 1. Tel: 224 23 51 59. Fax: 224 23 43 99. (E-Mail: pakt@comp.cz; Internet: www.pragueconvention.cz) sowie von Brno Trade Fairs and Exhibitions, Výstaviste 1, CZ-647 00 Brno. Tel: 541 15 29 51. Fax: 541 15 30 61. (E-Mail: info@bvv.cz; Internet: www.bvv.cz)
KontaktadressenHandelsabteilung der Botschaft der Tschechischen Republik, Wilhelmstraße 44, D-10117 Berlin. Tel: (030) 22 63 81 95. Fax: (030) 22 63 81 98. (E-Mail: commerce_berlin@mzv.cz)
Handelsabteilung der Botschaft der Tschechischen Republik, Penzinger Straße 11-13, A-1140 Wien. Tel: (01) 894 21 25. Fax: (01) 894 12 00.
Handelskammer Schweiz-Mitteleuropa, c/o SOFI, Stauffacherstraße 45, CH-9026 Zürich. Tel: (01) 249 48 80. Fax: (01) 249 49 66. (Internet: www.sec-chamber.ch)
Hospodárská Komora Ceské Republiky (Tschechische Industrie- und Handelskammer), Seifertová 22, CZ-103 00 Prag 3. Tel: 224 09 61 11. Fax: 224 09 62 22. (E-Mail: info@komara.cz; Internet: www.hkcr.cz)
WirtschaftDie Tschechische Republik gilt als das Musterland für postkommunistische Wirtschaftsreformen und den Umstrukturierungsprozeß zu einer Marktwirtschaft. Hauptwirtschaftszweige sind neben der Schwerindustrie die Bereiche Luftfahrt, Automobilindustrie, Elektronik, Atomkraft, Textil-, Leder- und Glasherstellung. Wichtige Exportgüter sind Industrieerzeugnisse (Maschinenbau) und Gebrauchswaren. Nach der Rezession der Jahre 1998/99 mit negativem Wirtschaftswachstum erreichte das Bruttosozialprodukt im Jahr 2000 wieder einen Zuwachs von rund 2%. Die Inflationsrate ging von 10,7% im Jahr 1998 auf 2,1% (1999) zurück. Die Arbeitslosenquote lag 1999 jedoch bei 9,4%, mit steigender Tendenz. Die wichtigsten Handelspartner sind Deutschland, die Slowakische Republik, die GUS, Österreich und Italien. Die Tschechische Republik ist Mitglied der OECD, des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank, sowie der mitteleuropäischen Freihandelszone CEFTA. Am 1. Mai 2004 trat die Tschechische Republik der Europäischen Union (EU) als Mitglied bei.




 
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