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sun4all Reiseführer: Ukraine


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Gesundheit


Gesundheit1. Jan. 2005 Neujahr. 7. Jan. Orthodoxes Weihnachten. 8. März Internationaler Frauentag. 1./2. Mai Tage der Arbeit. 9. Mai Tag des Sieges (2. Weltkrieg). 28. Juni Tag der Verfassung. 24. Aug. Unabhängigkeitstag.
GesundheitsvorsorgeDie medizinische Versorgung ist theoretisch kostenlos. Die Gesundheitsversorgung ist jedoch momentan nicht immer ausreichend gewährleistet. Bei leichten Erkrankungen sollte man sich an die Hotelleitung wenden. Bei schweren Krankheitsfällen ist es ratsam, das Land zu verlassen. Wer auf Medikamente angewiesen ist, sollte seine Reiseapotheke entsprechend bestücken, da viele Medikamente in der Ukraine nicht erhältlich sind. Man sollte sich vor der Abreise vergewissern, ob für die benötigten Arzneimittel eventuell Einfuhrbeschränkungen bestehen. Eine Reisekrankenversicherung mit Notrückführung wird dringend empfohlen.
KrankenversicherungspflichtGrundsätzlich muß in jedem Fall eine ukrainische Krankenversicherungspolice für die Aufenthaltszeit abgeschlossen werden. Diese kann in Deutschland derzeit nur bei folgenden Reisebüros erworben werden:
- Sicher Reisen GmbH, Ehrwalderstraße 52, 81387 München, Tel.: 089/72301-0
- Reisebüro Kraft Travel, Schlierseestraße 57b, 81539 München, Tel.: 089/5109 9690
- AXA Service Center Böhm, Hansastraße 73, 81373 München, Tel.:07 00 29226346.
Eine Police kostet ca. 6 &Euro;. Ein Versicherungsschutz einschließlich Evakuierung im medizinischen Notfall per Rettungsflug für die Dauer des Aufenthaltes sollte in jedem Fall bestehen.
[1]Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch, v.a. in den Sommermonaten in den südlichen Bereichen. Um sich zu schützen sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen. Eine Impfung ist nur in seltenen Fällen zu empfehlen.
[2]Typhus kommt vor, Poliomyelitis nicht. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen.
[3]Wegen der Gefahr möglicher Darminfektionen ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Wasser ist nicht immer keimfrei und sollte vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist pasteurisiert und kann, ebenso wie einheimische Milchprodukte, unbesorgt verzehrt werden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuß von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Nicht ganz auszuschließen ist, dass Waldpilze noch erhöhte radioaktive Belastung aufweisen. Daher sollte auf deren Verzehr weitgehend verzichtet werden.

Landesweit besteht während der Monate April bis Oktober das Übertragungsrisiko von Borreliose durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern und im Unterholz. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.
Auch die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) wird landesweit durch Zecken übertragen. Hier ist zusätzlich zu den o.g. Schutzmaßnahmen eine Impfung möglich.
Hepatitis A und Hepatitis B kommen landesweit vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
Tollwut kommt landesweit vor. Hauptüberträger sind Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Ausländer, die länger als 3 Monate im Land bleiben und arbeiten oder studieren wollen, müssen einen negativen HIV-Test vorweisen oder den Test im Land durchführen lassen. Bei positivem Ergebnis erfolgt die Ausweisung.




 
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