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sun4all Reiseführer: Korea (Süd)


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Wirtschaftsprofil


GeschäftsverkehrIn Geschäftskreisen und Behörden wird häufig Englisch gesprochen. Termine sollten im voraus vereinbart werden, Visitenkarten sind üblich. Sie sollten unbedingt mit der rechten Hand übergeben und entgegengenommen werden. Die günstigste Zeit für Geschäftsreisen ist von Februar bis Juni (keine Regenzeit).
Konferenzen/TagungenSüdkorea hat ausgezeichnete Konferenzeinrichtungen in vier Städten, besonders hervorzuheben ist das Korea Convention and Exhibition Center (COEX), Korea World Trade Center, 159 Samsong-dong, Kangnam-ku, Seoul 135-731. Tel: (02) 60 00 01 14. Fax: (02) 60 00 13 01. (Internet: www.coex.co.kr)
Weitere Informationen und Planungshilfen ebenso erhältlich vom Korea Convention and Co-ordinating Committee der Korea National Tourism Organisation (s. Adressen).
KontaktadressenKorea Trade Center, Koreanisches Handelszentrum, Mainzer Landstraße 27-31, D-60329 Frankfurt/M. Tel: (069) 242 99 20. Fax: (069) 25 35 89. (E-Mail: frankfurt@kotra.or.kr; Internet: www.kotra.or.kr/frankfurt)
Korea Trade Center, Mariahilfer Straße 77-79/1/3, A-1060 Wien. Tel: (01) 586 38 76. Fax: (01) 586 39 79. (E-Mail: kotravie@aon.at; Internet: www.kotra.or.kr/ktc/vie)
Korea Trade Center, Claridenstraße 36, CH-8002 Zürich. Tel: (01) 202 12 32. Fax: (01) 202 43 18. (E-Mail: kotrazrh@pop.agri.ch; Internet: www.kotra.or.kr/ktc/zrh)
Korean Chamber of Commerce and Industry (Industrie- und Handelskammer), 45, 4-ga Namdaemun-ro, Chung-ku, PO Box 2, 45 4-ga, Seoul 100-743. Tel: (02) 316 31 14. Fax: (02) 771 32 67. (E-Mail: trade@kcci.or.kr; Internet: www.korcham.net)
WirtschaftDie Republik Korea ist eines der hochindustrialisierten Wirtschaftswunderländer der Pazifikregion mit konstant hoher Wachstumsrate des Bruttosozialprodukts dank einer wettbewerbsfähigen exportorientierten Wirtschaft. Die südkoreanische Wirtschaftsmacht stützt sich hauptsächlich auf die Sektoren Schiffbau, Elektronik, Stahl- und Baustoffindustrie. Verglichen mit Nordkorea verfügt Südkorea über nur wenige Bodenschätze, obwohl die jüngsten Erdgasfunde vor der südkoreanischen Küste sich günstig auf die Energieversorgung des Landes auswirken dürften. Die Destabilisierung des südkoreanischen Finanzsektors seit 1997 hat auch in Südkorea drastische Auswirkungen gezeitigt. Innerhalb von zwölf Monaten fiel das BIP um beinah 7%, während die Arbeitslosenrate auf 8% anstieg. Ein 1998 vom IWF bewilligter Beistandskredit in der Höhe von 57 Mrd. US$ verhalf der südkoreanischen Wirtschaft letztlich zu einem erstaunlich raschen Aufschwung. Trotzdem müssen noch Strukturprobleme gelöst werden. So gilt es beispielsweise, Handelsschranken zu beseitigen und das Bankensystem zu liberalisieren, um eine größere Wirtschaftsbeteiligung aus dem Ausland zu ermöglichen. Wichtigste Handelspartner sind die USA und Japan, gefolgt von der Volksrepublik China, Deutschland, Hongkong, Singapur und Rußland. Hauptexportgüter sind Fertigwaren, Maschinen und chemische Erzeugnisse.




 
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