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sun4all Reiseführer: Bhutan


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Gesundheit


GesundheitBegangen werden außerdem alle buddhistischen Feiertage und das Hindufest Dussera. Buddhistische und hinduistische Feiertage richten sich nach dem Mondkalender und örtlichen astrologischen Beobachtungen.
GesundheitsvorsorgeDie medizinische Versorgung ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und hygienisch problematisch. Oft fehlen auch europäisch ausgebildete, Englisch oder Französisch sprechende Ärzte. Rettungsmöglichkeiten bestehen wegen der besonderen Hochgebirgslage kaum oder sind zumindest erheblich erschwert. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.
[1]Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die innerhalb von 6 Tagen nach Aufenthalt in Infektionsgebieten einreisen wollen. Ausgenommen sind Transitpassagiere in Bhutan und Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben.
[2]Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.
[3]Malariaschutz ganzjährig im Süden der Regionen Chirang, Sarpang, Samchi, Samdrupjongkhar und Shemgang erforderlich. Chloroquin- und Sulfadoxin/Pyrimethaminresistenz der gefährlicheren Form Plasmodium falciparum ist gemeldet worden.
[4]Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milchprodukte ebenso wie Schweinefleisch, rohe Salate und Mayonnaise am besten meiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.

Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für Hepatitis A. Hepatitis B kommt landesweit vor. Anläßlich einer Reise ist es ratsam, eine Hepatitis B-Impfung grundsätzlich in Erwägung zu ziehen.
Japanische Enzephalitis kommt in ländlichen Regionen im Süden des Landes vor. Ene Impfung wird empfohlen.
Tollwut kommt vor. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.




 
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