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sun4all Reiseführer: Indien


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Reiseverkehr - National


Anmerkung[a] Schnellzug (nicht täglich), der normale Zug braucht 23 Std. [b] Schnellzug (nicht täglich), der normale Zug braucht wesentlich länger. [c] Aufenthalt in Chennai nicht berücksichtigt. [d] Bootsfahrt von Chennai 3-4 Tage.
Weitere Informationen (einschließlich Landkarten, Fahrpläne der Schnellzüge und ausführlichere Zeittafeln) vom Indischen Fremdenverkehrsamt.
BahnIndiens nationales Eisenbahnnetz wird von Indian Railways (Internet: www.indianrail.gov.in) betrieben, und ist das größte Asiens und das zweitgrößte der Welt. Die gesamte Schienenstrecke beträgt 62.000 km, und es gibt über 7000 Bahnhöfe und über 11.000 Lokomotiven, von denen etliche noch mit Dampf betrieben werden. Zugreisen sind relativ preiswert. Schnellzüge verbinden alle größeren Städte, Nahverkehrszüge den Rest des Landes. Alle Fernzüge verfügen über Speisewagen und bieten unter anderem 1. und 2. Klasse (klimatisiert), sowie 1.Klasse Schlafwagen an. Hauptrouten:
Mumbai–Ahmadabad (5 x täglich),
Mumbai–Bangalore–Mysore (2 x täglich),
Mumbai–Kalkutta (3 x täglich),
Mumbai–Chennai (3 x täglich),
Mumbai–New Delhi (4 x täglich),
Mumbai–Patna (5 x täglich),
Mumbai–Pune (5 x täglich);
Kalkutta–Allahabad (3 x täglich),
Kalkutta–New Jalpaiguri–Darjeeling (historische Schmalspurbahn, 1 x täglich),
Kalkutta–Chennai (3 x täglich),
Kalkutta–New Delhi (3 x täglich);
Delhi–Agra (Taj Express, 5 x täglich),
Delhi–Ahmedabad (4 x täglich),
Delhi–Allahabad (5 x täglich),
Delhi–Jaipur (5 x täglich),
Delhi–Chennai (3 x täglich);
Chennai–Ernakulam–Kochi (1 x täglich).
Bus/PkwBus: Ein umfangreiches Busnetz verbindet alle Landesteile und ist besonders nützlich in den Bergregionen ohne Bahnverkehr. Der öffentliche Verkehr ist jedoch oft überfüllt und nicht besonders komfortabel. Nähere Auskünfte erteilen die regionalen Fremdenverkehrsämter. Ashok Travels & Tours (ATT) bietet Bustouren ab Delhi und Agra, von Bangalore nach Tirupati, von Chennai nach Tirupati, von Bangalore über Mysore und Ooty zurück nach Bangalore, von Kolkata über Siliguri und zurück nach Kolkata sowie von Mata nach Vaishnodevi. Weitere Informationen gibt es online unter www.theashokgroup.com. Mietwagen: In den bekanntesten und meistbesuchten Gegenden können staatlich zugelassene Tourist Cars mit Chauffeur (und oft auch Klimaanlage) gemietet werden, die Kosten sind etwas höher als beim normalen Taxi. Es gibt National Highways (Autobahnen) und State Highways (Bundesstraßen) in allgemein gutem Zustand, außerdem Land- und Dorfstraßen, die gewöhnlich nicht befestigt sind. Die Landstraßen werden von Autos, Bussen, Lastwagen, Rikschas und Auto-Rikschas, Fahrrädern, Mopeds, Kühen und Fußgängern benutzt, was das Vorwärtskommen oft recht schleppend macht. Hupen und Fahrradklingeln spielen eine große Rolle im Straßenverkehr. Unterlagen: Ein Carnet de Passage mit voller Versicherung und die grüne Versicherungskarte werden von Personen verlangt, die ihr eigenes Auto mit nach Indien bringen. Ein internationaler Führerschein ist ebenfalls erforderlich. Eine zeitlich begrenzte Fahrlizenz kann aber auch von den örtlichen Behörden gegen Vorlage eines gültigen Ausweises und Führerscheins ausgestellt werden.
Verkehrsbestimmungen:
Linksverkehr.
Geschwindigkeitsbegrenzungen:
in Ortschaften: 50 km/h.
ErmäßigungenDer Indrail Pass gilt für unbegrenzte Zugfahrten innerhalb der Gültigkeitsdauer und muß in ausländischer Währung bezahlt werden (US-Dollar oder Euro). Kinder zwischen 5 und 12 Jahren haben Anspruch auf den Child Indrail Pass und bezahlen ungefähr die Hälfte. Kinder unter 5 Jahren fahren umsonst. Indrail-Pass-Benutzer müssen für Reservierungen, Schlafwagen, Verpflegung im Schnellzug und ähnliches extra bezahlen, können dies aber schon vom Wohnsitzland aus tun. Es gibt drei Klassen: klimatisiert mit Schlafwagon; 1. Klasse mit Liege oder klimatisiertem Sesselwagon; 2. Klasse. Gültigkeitsdauer: Der Indrail Pass ist ein Jahr lang gültig, innerhalb dieses Zeitraums fängt die Gültigkeitsdauer vom Datum der ersten Zugfahrt an und endet je nach Paß 1-90 Tage später. Platzreservierung ist dringend erforderlich, speziell bei Nachtfahrten, und kann schon im Reisebüro im Heimatland, andernfalls am Bahnhof oder in Reisebüros in Indien gemacht werden. Reservierungen werden der Reihe nach bearbeitet, daher sollte man auf vielbefahrenen Strecken 2-3 Monate im voraus buchen. Buchungen werden bis zu 12 Monate im voraus entgegengenommen. Verlängerungen des Indrail Pass sind nur unter ganz außergewöhnlichen Umständen möglich, können auf Anfrage beim Büro des Railway Divisional oder Zonal Headquarter bewilligt werden, und erläuternde Dokumente oder Unterlagen müssen beigefügt werden. Der Indrail Pass kann bei der Generalvertretung der Indian Railways, Asra Orient, erworben werden: Kaiserstr. 50, D-60329 Frankfurt/M. Tel: (069) 256 27 20, 25 30 98. Fax: (069) 23 20 45. (E-Mail: info@asra-orient.com; Internet: www.asra-orient.com)
Fahrzeitenvon Delhi zu anderen Städten in Indien (ungefähre Angaben in Std. und Min.):
FlugzeugSchiffBahnBus/Pkw
Mumbai1.50-a17.3028.00
Kalkutta2.00-b18.0030.00
Chennai3.00-32.0045.00
Hyd’bad1.55-24.0040.00
Agra0.40-3.154.30
Jaipur0.40-5.156.00
Jammu1.50-16.0014.45
Triv’rumc5.00-60.0062.00
Patna1.30-16.0022.00
Port Blairc5.05d-c
FlugzeugLinienflüge:
Die nationale Fluggesellschaft im Inlandverkehr heißt Indian Airlines (IC) (Internet: www.indian-airlines.nic.in). Außerdem gibt es die folgenden privaten Fluggesellschaften: Alliance Air (CD), Gujarat Airways (G8), Jagson Airlines, Jet Airways (9W) und Sahara India Airlines (S2). Das Flugnetz verbindet über 70 Städte.
Billigflüge:
Air Deccan (Internet: www.airdeccan.net) verbindet zahlreiche Städte im Süden Indiens.
SchiffFähren fahren von Kalkutta, Vishakapatnam und Chennai nach Port Blair auf die Andaman-Inseln sowie von Kochin und Calicut zu den Lakshadweep-Inseln. Der Fahrplan ist saisonbedingt und generell während des Monsuns eingestellt. Eine besonders schöne Bootsfahrt führt durch die »Backwaters« in der Umgebung von Kochi in Kerala. Verschiedene örtliche Touren sind möglich. Zum Beispiel Calicut - Cochin und Allepey - Kottayam.
SonderzügeDie Luxuszüge Palace-on-Wheels und Royal Orient sind im Stil der Salonwagen indischer Maharajas ausgestattete Züge mit Dampflok, die den Indienreisenden zu faszinierenden Destinationen in Gujarat und Rajasthan bringen. Alle Waggons sind mit Salon, Badezimmern, zwei Toiletten und kleiner Kochnische sowie vier Kabinen mit je zwei nebeneinanderliegenen Betten ausgestattet. Die Waggons weisen Klima- und Stereoanlage sowie ein Funktelefon auf, mit dem man jederzeit den Service rufen kann. Zusätzlich hat der Zug einen Speisewagen, eine Bar, eine Aussichtsplattform und ein vollständig eingerichtetes Erste-Hilfe-Abteil. Reisekosten, alle Mahlzeiten, Elefanten- und Kamelritte, Bootsfahrten, Besichtigungsfahrten mit Führer und Eintrittsgebühren sind im Fahrpreis inbegriffen. Buchungen und nähere Informationen von der Generalvertretung der Indischen Eisenbahnen Asra-Orient (Adresse s. u.). Die Deccan Queen fährt von Bombay nach Pune. Der neue Shatabdi Express verbindet Neu-Delhi mit Kanpur. Der Taj Express fährt täglich von Neu-Delhi nach Agra und zurück. Weitere Auskünfte erteilt auch das Fremdenverkehrsamt.
Bergzüge: Die gemächlichen Bergzüge, die im 19. Jahrhundert gebaut wurden, verbinden viele Hill Stations und Bergregionen. Die Route Kalkutta-Darjeeling ist besonders malerisch, auf dieser Zugstrecke überquert man 500 große und kleine Brücken (Fahrtzeit 8 Std.) und hat hervorragende Möglichkeiten, die Landschaft zu fotografieren, da das Fahrttempo langsam und gemütlich ist.
Die Züge des Rajdhani Express sind Luxus-Schnellzüge, die Delhi mit Mumbai, Kalkutta, Chennai, Bangalore, Bhubhaneswar, Guwahati, Jammu Tawi, Secunderabad, Thiruvananthapuram, Ahmedabad, Ajmer und weiteren Städten verbinden. Der Konkan Express verbindet die Bundesstaaten Marharshtra, Goa, Karnatka und Kerala. Die Fahrtstrecke führt durch 72 Tunnel und über viele Brücken.
StadtverkehrIn den größeren Städten stehen Taxis und Rikschas (meist dreirädrige Motor-Rikschas, manchmal auch Fahrrad-Rikschas) zur Verfügung, der Fahrpreis wird pro Kilometer berechnet. Rikschas sollten nur von Reisenden mit starken Nerven benutzt werden, da der zum Teil abenteuerliche Verkehr hautnah miterlebt wird. Nicht alle Taxis haben Taxameter; man sollte darauf bestehen, daß der Taxameter, falls vorhanden, eingeschaltet wird. Die Tarife ändern sich von Zeit zu Zeit, es kommt daher oft vor, daß der verlangte Preis nicht mit der Summe auf dem Zähler übereinstimmt; die Fahrer sollten jedoch die neuesten Listen auf Anfrage vorlegen. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind zwar billig, jedoch oft überfüllt. Mumbai Electric Supply & Transport (BEST) betreibt ein ausgezeichnetes Nahverkehrsnetz in Mumbai, die Stoßzeiten sollte man jedoch vermeiden und sich besonders in den Bussen vor Taschendieben in Acht nehmen. In Kalkutta gibt es eine U-Bahn.




 
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