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sun4all Reiseführer: Nepal


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Gesundheit


Gesundheit[*] Alle nepalesischen religiösen Feste und Feiertage werden nach dem Mondjahr berechnet, ihr Datum ändert sich daher von Jahr zu Jahr, weshalb hier nur der Monat angegeben ist.
GesundheitsvorsorgeDas für Besucher am leichtesten erreichbare Krankenhaus ist das Patan Hospital in Lagankhel. Die meisten Krankenhäuser haben englischsprachiges Personal, und in den großen Hotels kann man nach Hausärzten fragen. Die Apotheken in Kathmandu befinden sich überwiegend in der New Road und bieten preiswerte westliche Medikamente an. Der Abschluß einer Reisekrankenversicherung wird empfohlen.
[1]Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die innerhalb von 6 Tagen nach Aufenthalt in Infektionsgebieten einreisen wollen. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben sowie Transitreisende in Nepal.
[2]Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.
[3]Malariarisiko, überwiegend in der weniger gefährlichen Form Plasmodium vivax, besteht ganzjährig in den ländlichen Gegenden der Terai-Bezirke Danuka, Mahotari, Sarlahi, Rautahat, Bara, Parsa, Rupendehi, Kapilvastu und insbesondere entlang der indischen Grenze (einschließlich des bewaldeten Hügellandes und der Waldgebiete). Chloroquinresistenz der gefährlicheren Form Plasmodium falciparum wurde gemeldet.
[4]Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch immer mit keimfreiem Wasser verwenden. Milchprodukte aus ungekochter Milch am besten vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuß von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.

Hepatitis A und E kommen vor, Hepatitis B ist endemisch. Impfschutz gegen Hepatitis A wird empfohlen, bei Langzeitaufenthalten auch gegen Hepatitis B.
Höhenkrankheit ist für Bergwanderer gefährlich. Ratschläge erteilt die Himalayan Rescue Association in der Nähe des Kathmandu Guest House im Stadtviertel Thamel in Kathmandu.
Die durch Mückenstich übertragbare Leishmaniase kommt vor allem im Tiefland vor.
Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis kommen vor.
Erhöhtes Ansteckungsrisiko für Japanische Enzephalitis besteht von Juli bis Dezember vor allem in Reisanbaugebieten im Süden (Terai).
Tollwut kommt vor. Allgemein besteht ein erhöhtes Tollwut-Risiko, durch die Zunahme von streunenden Hunden insbesondere im Dang-Distrikt, West-Nepal. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.




 
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