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sun4all Reiseführer: Pakistan


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Gesundheit


Gesundheit(a) Die oben angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr. Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht, essen Muslime nicht während des Tages, sondern erst nach Sonnenuntergang, wodurch der normale Geschäftsablauf gestört werden kann. Viele Restaurants sind tagsüber geschlossen, und der Genuß von Alkohol und Zigaretten kann begrenzt werden. Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid ul-Azha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern. (b) Die christlichen Feiertage werden nur von den christlichen Gemeinden gefeiert.
GesundheitsvorsorgeDie medizinische Versorgung ist teilweise sehr begrenzt. Der Abschluß einer Reisekrankenversicherung wird dringend empfohlen.
[1]Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die innerhalb von 6 Tagen nach Aufenthalt in Endemiegebieten einreisen wollen. Kinder unter sechs Monaten sind hiervon ausgenommen, falls die Mutter vor der Geburt gegen Gelbfieber geimpft wurde (Bescheinigung erforderlich). Ebenfalls ausgenommen sind Transitpassagiere in Pakistan, die den Flughafen nicht verlassen.
[2]Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.
[3]Malariarisiko ganzjährig in allen Landesteilen unter 2000 m. Die gefährlichere Malariaart Plasmodium falciparum soll chloroquinresistent sein.
[4]Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist außerhalb der Stadtgebiete nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser weiterverarbeiten. Milchprodukte aus ungekochter Milch vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuß von rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.
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Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt vor.
Erhöhtes Ansteckungsrisiko für Japanische Enzephalitis besteht von Juni bis Januar vor allem in ländlichen und suburbanen Gebieten entlang der indischen Grenze und in den zentralen Deltas.
Hepatitis A kommt vor, Hepatitis E tritt zum Teil in größeren Epidemien auf. Hepatitis B ist endemisch. Impfschutz gegen Hepatitis A wird empfohlen, bei Langzeitaufenthalten auch gegen Hepatitis B.
Bei Aufenthalten über einem Jahr ist zur Beantragung eines Visums bzw. bei der Einreise ein negativer HIV-Test erforderlich. In der Praxis kommt diese Regelung meist nur bei Personen aus einem Land mit hohem Prozentsatz an HIV-Infektionen zur Anwendung.
Die durch Mückenstich übertragbare Leishmaniase kommt landesweit vor.
Ein erhöhtes Tollwut-Risiko besteht. Die Übertragung geschieht hauptsächlich durch streunende Hunde. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen




 
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