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sun4all Reiseführer: Pakistan


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Wirtschaftsprofil


GeschäftsverkehrZu wichtigen geschäftlichen Terminen werden Krawatte bzw. Kostüm/Sari erwartet. In Geschäftskreisen wird häufig Englisch gesprochen. Freitag ist Feiertag. Visitenkarten sind wichtig. Geschäftszeiten: Sa-Do 08.00-15.00 Uhr, Fr 08.00-12.30 Uhr. Behörden: So-Do 08.00-16.00 Uhr.
KontaktadressenHandelsabteilung des Generalkonsulats von Pakistan, Wachterbacher Straße 83, D-60386 Frankfurt/M. Tel: (069) 42 10 12 15. Fax: (069) 42 10 17.
Handelsabteilung der Botschaft von Pakistan, Hofzeile 13, A-1190 Wien. Tel: (01) 368 73 81. Fax: (01) 368 18 31. (E-Mail: parep.vienna@telecom.at)
Handelsabteilung der Botschaft von Pakistan, Bernastraße 47, CH-3005 Bern. Tel: (031) 352 29 92. Fax: (031) 351 54 40. (E-Mail: parepbern@bluewin.ch)
Overseas Investors’ Chamber of Commerce and Industry (Industrie- und Handelskammer für ausländische Investoren), Talpur Road, PO Box 4833, Karachi. Tel: (021) 241 08 14. Fax: (021) 242 73 15. (E-Mail: oicc@dnobal.net.pk)
Federation of Pakistan Chambers of Commerce (FPCCI), PO Box 13875, Federation House, Sharea Firdousi, Main Clifton, Karachi 75600. Tel: (021) 587 36 91. Fax: (021) 587 43 32. (E-Mail: fairs@khi.fpcci.infolink.net.pk; Internet: www.g77tin.org/fpccihp.html).
WirtschaftRund die Hälfte der Erwerbstätigen ist in der Landwirtschaft tätig, in der hauptsächlich Weizen, Reis, Zuckerrohr und Baumwolle angebaut werden. Fisch und Leder sind wichtige Exportgüter. Der Bergbau hat ein großes Potential, das Vorhandensein einiger großer Lagerstätten ist bestätigt – Investitionen halten sich bisher jedoch in Grenzen. Die Erdölförderung begann in den achtziger Jahren, ist aber am internationalen Standard gemessen geringfügig; außerdem gibt es Graphit-, Kalkstein-, Kupfer- und Kohlevorkommen. In der Industrie überwiegt die Herstellung von Textilien und Baumateralien sowie die Nahrungsmittelverarbeitung. Pakistans Armut macht das Land von Auslandshilfen abhängig, die umfangreicher geworden sind, seit sich die Rückzahlungen verbessert haben – nur die USA haben ihre Entwicklungshilfe in den letzten Jahren drastisch reduziert. Dennoch zeichnet sich ein wirtschaftlicher Aufschwung ab: Zollschranken und Devisenbeschränkungen wurden gelockert, das Defizit im Staatshaushalt wurde abgebaut, das Staatseinkommen wurde aufgestockt durch die Privatisierung von Banken und Industriekonzernen sowie Transport- und Kommunikationsorganisationen. Nach entsprechender Gesetzgebung haben Investitionen aus dem Ausland zugenommen. Allerdings befürchtet die Regierung eine negative Auswirkung der Islamisierungsbestrebungen auf die Wirtschaft. Größte Importpartner des Landes sind Japan und die USA, exportiert wird vor allem in die USA, nach Hongkong, Japan, Deutschland und Großbritannien.




 
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