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sun4all Reiseführer: Sri Lanka


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Gesundheit


Gesundheit(a) Zusätzlich zu den o. a. Feiertagen wird an jedem Vollmondtag das Poya-Fest gefeiert. Religiöse Feiertage werden mit Hilfe astrologischer Berechnungen bestimmt, so daß man oft nur das ungefähre Datum angeben kann. (b) Die angegebenen Daten für islamische Feiertage richten sich nach dem Mondkalender und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr. Während des Ramadan, der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht, essen Muslime nicht tagsüber, sondern erst nach Sonnenuntergang, wodurch der normale Geschäftsablauf gestört werden kann. Diese Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie Eid al-Adha, kann bis zu 10 Tage dauern (je nach Region).
GesundheitsvorsorgeDie Behandlung in den staatlichen Krankenhäusern ist kostenlos. Das General Hospital in Colombo hat Tag und Nacht geöffnet. Einige Hotels haben Hausärzte. Der Abschluß einer Reisekrankenversicherung mit Notrückführung wird dringend empfohlen.
[1]Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von Reisenden verlangt, die aus Infektionsgebieten kommen und über ein Jahr alt sind. Über Personen ohne gültige Gelbfieber-Impfbescheinigung kann eine Quarantäne verhängt werden.
[2]Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Cholera kommt v.a. in Puttalam Health Division, Kurenegala Health Division und den Distrikten Arachchikattuwa, Chilaw, Kalpitiya, Marawila, Bingiriya, Kurunegala vor. Um sich zu schützen sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen. Eine Impfung ist nur in seltenen Fällen zu empfehlen.
[3]Malaria, überwiegend in der weniger gefährlichen Form Plasmodium vivax, tritt ganzjährig im gesamten Land insbesondere im Nordwesten auf. Kein Malaria-Risiko gibt es in den Distrikten Colombo, Kalutara und Nuwara Eliya. Die auch vorkommende gefährlichere Form Plasmodium falciparum (> 20 %) soll stark chloroquinresistent sein. Schutz bieten langärmelige Kleidung, Mückenschutzmittel und Notfallmedikation.
[4]Wegen der Gefahr möglicher Darminfektionen ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist nicht pasteurisiert und sollte ebenfalls abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch vermeiden. Fleisch- oder Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuß von Schweinefleisch, Mayonnaise und rohen Salaten sollte vermieden werden. Obst sollte geschält und Gemüse gekocht werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.

Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt derzeit verstärkt im Süden einschl. der Hauptstadt Colombo vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.
V.a. an der Südwestküste tritt die durch Insekten verursachte Filariose auf. Ein wirksamer Insektenschutz reduziert die Übertragungsgefahr.
Fleckfieber tritt v.a. im Süden auf. Das Fieber wird durch Kleiderläuse ausgelöst. Um sich zu schützen sollte man regelmäßige Körper- und Kleiderhygiene betreiben. Nur in seltenen Fällen sollte eine Impfung erwogen werden.
Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
Erhöhtes Ansteckungsrisiko für Japanische Enzephalitis besteht ganzjährig vor allem in ländlichen Gebieten unter einer Höhe von 1200 m. Das sind v.a. die Reisanbaugebiete im zentralen Hochland und die Küstenebene um Colombo. Eine Impfung und Mückenschutz reduzieren das Ansteckungsrisiko.
Tollwut kommt vor. Hauptüberträger sind Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Ausländer, die verdächtig auf AIDS sind, müssen sich ggf. einem HIV-Test unterziehen; bei positivem Ausfall kann die Einreise verweigert werden.




 
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