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sun4all Reiseführer: Guatemala


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Gesundheit


Gesundheit1. Jan. 2005 Neujahr. 24.-27. März Karwoche. 1. Mai Tag der Arbeit. 30. Juni Tag der Streitkräfte. 15. Aug. Mariä Himmelfahrt (nur Guatemala Stadt). 15. Sept. Unabhängigkeitstag. 20. Okt. Tag der Revolution. 1. Nov. Allerheiligen. 24. Dez. Heiligabend (nur Nachmittag). 25. Dez. Weihnachten. 31. Dez. Silvester (nur Nachmittag).
GesundheitsvorsorgeIn Guatemala City ist die Krankenversorgung gut. Größere Hotels haben einen hauseigenen Arzt. Im Landesinneren ist die medizinische Versorgung unzulänglich. Der Abschluß einer Reisekrankenversicherung wird empfohlen.
[1]Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die innerhalb von 6 Tagen nach Aufenthalt in Infektionsgebieten einreisen wollen und über ein Jahr alt sind. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben sowie Transitreisende in Guatemala.
[2]Eine Cholera-Schutzimpfung ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Entgegen offiziellen Bestimmungen kann jedoch gelegentlich ein Cholera-Impfzertifikat verlangt werden; dies ist besonders dann der Fall, wenn die Einreise aus einem Land mit Cholerainfektionen erfolgt bzw. außerhalb des internationalen Flughafens der Hauptstadt eingereist wird. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.
[3]Typhus kommt vor, Poliomyelitis nicht.
[4]Malaria kommt ganzjährig in Höhen unter 1500 m vor. Ein hohes Risiko besteht in Alta Verapaz, Baja Verapaz, Ixcan, Petén und San Marcos; geringeres Risiko in Escuintla, Huehuetenango, Izabal, Quiché, Retalhuleu, Suchitepequez und Zacapa. Die weniger gefährliche Form Plasmodium vivax überwiegt.
[5]Wasser sollte vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Abgefülltes Wasser ist überall erhältlich. Milch ist nicht pasteurisiert, Trocken- und Dosenmilch sind vorhanden. Trockenmilch sollte nur mit keimfreiem Wasser angerührt werden. Vermeiden Sie einheimische Milchprodukte. Nur gut durchgekochte und heiß servierte Fleisch- und Fischgerichte verzehren. Rohe Salate sollten nur in Restaurants mit gutem hygienischem Standard verzehrt werden. Ansonsten sollte Schweinefleisch, rohe Salate, rohes Gemüse und Mayonnaise unbedingt vermieden werden. Obst sollte geschält werden.

Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt vor.
Hepatitis A tritt auf, eine Schutzimpfung wird empfohlen. Hepatitis B is endemisch. Bei längeren Aufenthalten wird eine Schutzimpfung gegen Hepatitis B empfohlen.
Die Leishmaniase tritt vereinzelt auf.
Tollwut kommt vor. Bei Bißwunden, insbesondere von Hunden oder Fledermäusen, so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.




 
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