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sun4all Reiseführer: Guatemala


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Wirtschaftsprofil


GeschäftsverkehrGeschäftliche Umgangsformen sind recht konservativ und formell. Auf Pünktlichkeit wird Wert gelegt. Terminvereinbarung wird empfohlen, und Visitenkarten sind üblich. Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00-18.00 Uhr, Sa 08.00-12.00 Uhr.
Konferenzen/TagungenGrößere Hotels und das Centro Cultural Miguel Angel Asturias bieten gute Konferenz- und Seminareinrichtungen. Informationen von INGUAT (s. Adressen) oder vom Guatemala Visitor and Convention Bureau, 7a Avenida 1-17, Zone 4, Centro Civico, Guatemala City. Tel: 331 13 33. Fax: 331 88 93. (E-Mail: inguat@guate.net; Internet: www.travel-guatemala.org.gt)
KontaktadressenHandelsabteilung des Guatemaltekischen Generalkonsulats, Fruchtallee 17, D-20259 Hamburg. Tel: (040) 430 80 43. Fax: (040) 430 80 42; (auch für Österreich und die Schweiz zuständig).
Lateinamerikanische Handelskammer in der Schweiz, c/o Zürcher Kantonalbank, IB/International Banking, Postfach 8010 Zürich, CH-8000 Zürich. Tel: (01) 272 08 52. Fax: (01) 275 87 98. (E-Mail: admin@latcam.ch; Internet: www.latcam.ch)
Cámara de Comercio de Guatemala (Handelskammer), 10a Calle 3-80, Zona 1, Guatemala City. Tel: 232 45 45, 253 53 53. Fax: 220 93 93. (E-Mail: info@camaradecomercio.org.gt; Internet: www.guatemala-chamber.org)
WirtschaftÜber die Hälfte der Bevölkerung (58%) ist in der Landwirtschaft beschäftigt. Kaffee macht ein Drittel des Gesamtexports aus. Weitere wichtige landwirtschaftliche Erzeugnisse sind Zucker, Bananen, Kardamom und Baumwolle. Die verarbeitende Industrie ist die größte Mittelamerikas, vorherrschend ist die Produktion von Papier-, Textil- und Gummiartikeln, sowie Nahrungsmitteln und Pharmazeutika. In den siebziger Jahren wurde Erdöl gefunden, das heute in geringem Maße gefördert wird. Guatemala muß jedoch weiterhin seinen Erdölbedarf überwiegend mit Importen decken. Der kleine Bergbausektor konzentriert sich auf die Produktion von Kupfer, Blei, Zink und andere Metalle. Obwohl Guatemala massive Entwicklungshilfe aus den USA und Unterstützung von der Interamerikanischen Entwicklungsbank und dem Internationalen Währungsfonds erhält, haben interne Unruhen und ungünstige Wetterverhältnisse die Wirtschaftsentwicklung in den letzten 20 Jahren stark behindert. Ein Freihandelsabkommen mit El Salvador und der Aufbau einer Zollunion der beiden Staaten versprechen jedoch einen wirtschaftlichen Aufschwung. In den letzten zwei Jahren hat sich der Tourismus zum zweitgrößten Devisenbringer entwickelt, und die Inflationsrate ist erheblich gesunken. Weitere wichtige Haupthandelspartner sind die USA, El Salvador, Honduras, Mexiko, Deutschland und einige andere EU-Länder.




 
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