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Wirtschaftsprofil


GeschäftsverkehrEs ist üblich, den Geschäftspartner mit dem Titel anzureden, inbesondere beim ersten Treffen. Von Geschäftsleuten wird gepflegte Kleidung erwartet. Es gibt kaum Dolmetscher- und Übersetzerdienste. Viele Geschäftsleute sprechen Englisch, der Schriftverkehr sollte jedoch auf Spanisch geführt werden. Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00-12.00 und 14.00-17.00 Uhr, Sa 08.00-11.00 Uhr. Regierungsbehörden: Mo-Fr 08.30-12.00 und 13.00-16.30 Uhr.
Konferenzen/TagungenKönnen in den Hotels Honduras Maya und Plaza San Martin abgehalten werden. Auskünfte erteilt das Instituto Hondureño de Turismo (s. Adressen).
KontaktadressenHandelsabteilung der Honduranischen Botschaft, Cuxhavener Straße 14, D-10555 Berlin. Tel: (030) 39 74 97 11. Fax: (030) 39 74 97 12. (E-Mail: informacion@embahonduras.de)
Lateinamerikanische Handelskammer in der Schweiz, c/o Zürcher Kantonalbank, IB/International Banking, Postfach 8010 Zürich, CH-8000 Zürich. Tel: (01) 272 08 52. Fax: (01) 275 87 98. (E-Mail: admin@latcam.ch; Internet: www.latcam.ch)
Federación de Cámaras de Comercio e Industrias de Honduras (FEDECAMARA; Vereinigung der Honduranischen Industrie- und Handelskammern), Edificio Castañito, Piso 2, Colonia Los Castaños Sur, 201 Boulevard Morazán, Tegucigalpa. Tel: 232 60 83. Fax: 232 18 70. (E-Mail: fedecamara@sigmanet.hn)
Foundation for the Investment and Development of Exports (FIDE), Apartado Postal 2029, Tegucigalpa, Honduras. Tel: 235 34 41, Fax: 235 34 84. (E-mail: cic@fidehonduras.com)
Cámara de Comercio e Industrias de Tegucigalpa (Industrie- und Handelskammer), Bulevar de Centroamérica, Apartado Postal 3444, Tegucigalpa. Tel: 232 81 10. Fax: 232 01 59. (E-Mail: camara@ccit.hn)
WirtschaftHolz- und Landwirtschaft sind die bedeutendsten Wirtschaftszweige. Fast die Hälfte der Bevölkerung arbeitet in diesem Bereich. Die wichtigsten Agrarerzeugnisse sind Bananen, Kaffee, Holz, Bohnen, Baumwolle, Mais und Zucker. In geringerem Umfang spielen auch Milchwirtschaft, Rinderzucht und Fischfang eine Rolle. Die Leichtindustrie produziert verschiedene Verbrauchsgüter. In den achtziger Jahren hatten Leichtindustrie und Holzwirtschaft angesichts der niedrigen Weltmarktpreise und des verminderten Bedarfs innerhalb des gemeinsamen zentralamerikanischen Marktes stark zu kämpfen. Die Wirtschaft wird durch Finanzhilfen der amerikanischen Regierung und des Internationalen Währungsfonds unterstützt. Der Bergbau nimmt immer mehr an Bedeutung zu, steuert aber bisher nur einen kleinen Teil zum Bruttosozialprodukt bei. Gefördert werden Zink, Blei, Kupfer, Gold und Silber. Rigorose Ausgabenkürzungen, eine Senkung der Inflationsrate sowie Privatisierungsprogramme waren die Ziele der Wirtschaftspolitik in den vergangenen Jahren. Haupthandelspartner sind die USA, Deutschland, Belgien und Großbritannien.




 
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