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sun4all Reiseführer: Bahrain


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Gesundheit


GesundheitDie oben angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr. Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht, essen Muslime nicht während des Tages, sondern erst nach Sonnenuntergang, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf kommen kann. Viele Restaurants sind tagsüber geschlossen, und der Genuß von Alkohol und Zigaretten kann begrenzt werden. Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.
GesundheitsvorsorgeDas Gesundheitswesen ist in der Stadt gut. Die medizinische Versorgung kann im Einzelfall technisch, apparativ und hygienisch problematisch sein. Gelegentlich fehlen auch europäisch ausgebildete, Englisch oder Französisch sprechende Ärzte. In den Apotheken, von denen einige 24 Std. geöffnet sind, ist eine gute Auswahl an Medikamenten erhältlich. Der Abschluß einer Reisekrankenversicherung wird empfohlen.
[1]Leitungswasser sollte vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Alle modernen Hotels haben eigene Filteranlagen. Milch ist nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Milchpulver nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch sollten vermieden werden. Nur gut durchgekochte und heiß servierte Fleisch- oder Fischgerichte essen. Vorsicht vor Schweinefleisch, Mayonnaise und Salat. Obst sollte geschält und Gemüse gekocht werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.

Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für Hepatitis A. Hepatitis B ist endemisch.
Die Leishmaniase kommt landesweit vor.
Ausländer, die als Hauspersonal (auch in Hotels) arbeiten bzw. Umgang mit Lebensmitteln haben, müssen bei der Einreise (ggf. schon bei Visumantrag) einen negativen HIV-Test aus ihrem Herkunftsland vorweisen. Das gilt prinzipiell für alle Ausländer, die eine Aufenthaltserlaubnis beantragen; von dieser Regelung wird allerdings nur selten Gebrauch gemacht.




 
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